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Tönisvorst/Nettetal
Vier Tönisvorster im CDU-Kreisagrarausschuss

Tönisvorst/Nettetal: Vier Tönisvorster im CDU-Kreisagrarausschuss
Mit der stellvertretenden Landrätin Luise Fruhen sind auf diesem Bild sogar fünf Tönisvorster vereint. In der Mitte Staatssekretär Heinrich Bottermann. FOTO: CDU
Tönisvorst/Nettetal. Bei der Mitgliederversammlung des CDU- Agrarausschuss Viersen am 10. Januar in Nettetal wurde ein neuer Vorstand gewählt. Letztmalig hat sich der Vorsitzende Peter Joppen aus Vorst zur Wahl gestellt und ist auch einstimmig wiedergewählt worden. Er möchte die zwei Jahre nutzen, um unter anderen jungen Mitgliedern die Chance zu geben, sich stärker zu engagieren. Das zeigt sich schon darin, dass der neue Vorstand nicht nur jünger, sondern mit drei Frauen im geschäftsführenden Vorstand, auch weiblicher geworden ist.

Ebenfalls wiedergewählt wurden die Tönisvorster Landwirte André Sieben sowie Andreas Stephan-Dahmen, erstmalig in den Vorstand gewählt wurde Dirk Louy. Alle drei werden als Beisitzer aktiv. Mit dem Vorsitzenden sind nun vier Tönisvorster im neuen Vorstand vertreten.

Für den öffentlichen Teil der Veranstaltung, bei der noch extra Stühle reingestellt werden mussten, konnte ein hochrangiger Vertreter der Landesregierung gewonnen werden. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, referierte zum Thema "Perspektiven und Herausforderungen für die nordrhein-westfälische Landwirtschaft". Anschließend gab es eine engagierte Diskussion zu vielen Aspekten. Deutlich unterstrich der Staatssekretär, dass Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist und jeder achte Arbeitsplatz in NRW mit dem Agribusiness in Verbindung steht. Ferner machte er deutlich, dass die regionalen Landwirte auf einem sehr hohen Niveau arbeiteten und gesunde und hochwertige Lebensmittel erzeugten und unsere jetzige Kulturlandschaft geprägt hätten. Er sprach aber auch kritische Punkte an, gerade beim Thema Nitratbelastung im Grundwasser müssten weitere Verbesserungen erzielt werden. Doch eines wurde auch klar, alles was den Landwirten in den Medien angelastet werde, sei die Landwirtschaft nicht verantwortlich. Vielmehr müsse man wieder eine sachliche Debatte führen und das im Dialog mit allen Betroffenen.

Quelle: RP
 
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