Kreis Viersen

CDU-Spitzen ringen um Einigkeit in der regionalen Bahnpolitik

Nach den Aufregungen in der vergangenen Woche um möglicherweise unbedachte Äußerungen des Verkehrs-Staatssekretärs Enak Ferlemann zu grenzüberschreitenden Bahnverbindungen ist die CDU im Kreis Viersen bemüht, die Wogen zu glätten: "Grundsätze der CDU im Kreis in der Bahnpolitik" seien unverändert geblieben: "Kein Eiserner Rhein durch den Kreis Viersen, besserer Lärmschutz an den Bahnstrecken im Kreis und ein besseres Angebot im Personenverkehr auf der Schiene". Von Ludger Petersmehr

Kommentar

Die CDU und der Heilige St. Florian

In einem Punkt scheint die CDU derzeit perfekt aufgestellt zu sein: sich selbst zu schaden. Ohne Not verkündet zuerst ein christdemokratischer Staatsekretär aus Berlin, dass in seinem Haus über den Eisernen Rhein nachgedacht wird und der mitten durch Viersen führen könnte. Seine Kenntnis über die örtliche Schienenführung sowie den Begriff "Eiserner Rhein" scheinen dabei begrenzt. Von Joachim Niessenmehr

Kolumne: Kommentar

Kompetenz in der Politik ist anders

Es ist ein Phantom, das mit jedem neuen Verkehrsminister im Land NRW oder im Bund mit steter Regelmäßigkeit wieder auftaucht: die Diskussion um die Streckenführung des Eisernen Rheins. Ärgerlich für die Menschen am Niederrhein ist jedoch die Gleichgültigkeit manch eines redseligen Polit-Experten, der einfach irgendetwas plappert, ohne zu ahnen, welchen immensen Schaden er damit bei der Bevölkerung vor Ort anrichtet. mehr

Aktuelle Bilderstrecken aus Viersen