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Kreis Viersen
10.000 Menschen im Kreis Viersen haben keine Arbeit

Kreis Viersen. Die Agentur für Arbeit stellt eine Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt fest. Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist weiterhin nicht optimal

Die Zahl der Arbeitslosen ist im März im Bereich der Agentur für Arbeit Krefeld um 437 Personen gesunken, das ist ein Rückgang um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Insgesamt sank im März die Arbeitslosenquote im Bezirk auf 8,1 Prozent. "Mit diesem erfreulichen Ergebnis bringt der März die erwartete, saisontypische Frühjahrsbelebung", sagt Dirk Strangfeld, Leiter der Agentur für Arbeit Krefeld. Insbesondere profitierten Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahre von der positiven Beschäftigungsentwicklung, so Strangfeld. Er sieht damit seine Erwartung bestätigt, dass gerade Ausbildungsabsolventen, die zunächst nicht nahtlos in ein Arbeitsverhältnis übernommen wurden, als Fachkräfte schnell wieder eine Anstellung finden.

Insgesamt waren in Krefeld und im Kreis Viersen 22.530 Männer und Frauen im März arbeitslos. Davon wurden 7241 Personen durch die Arbeitsagentur betreut, außerdem 15.289 durch die Jobcenter. Im Kreis Viersen lag die Arbeitslosenquote im März bei 6,2 Prozent, im Februar lag sie bei 6,4 Prozent. 10.002 Menschen hatten im März im Kreis Viersen keine Arbeit, das waren 282 weniger als im Februar. Die Geschäftsstelle in Viersen (für die Städte Viersen und Willich sowie Niederkrüchten und Schwalmtal) meldete eine Arbeitslosenquote von 6,6 Prozent (Februar: 6,8 Prozent), die Geschäftsstelle Nettetal (für Brüggen und Nettetal) 6,6 Prozent (Februar: 6,7 Prozent).

Bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz zum Ausbildungsmarkt appellierte Strangfeld an Arbeitgeber, sich noch stärker am Thema Ausbildung zu beteiligen: "Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt hat sich verbessert, ist aber weiterhin nicht optimal." Durch die frühzeitige Gewinnung von Ausbildungsstellen und Bewerbern und eine enge Betreuung verspreche man sich weitere positive Effekte. Strangfeld: "Die Jugendlichen haben in unserer Region ein breites Angebot aus etwa 170 verschiedenen Ausbildungsberufen. Die Arbeitgeber können in einem größeren Pool an Bewerbern den geeigneten Kandidaten finden."

Strangfeld bittet Unternehmen, freie oder zusätzliche Ausbildungsstellen dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit zu melden. Betriebe erreichen den Arbeitgeberservice unter der kostenfreien Servicenummer 0800 4555520. Arbeitgeberservice und Berufsberatung helfen Betrieben auch bei Fragen zur betrieblichen Ausbildung und zur Nachwuchsgewinnung.

Quelle: RP
 
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