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Viersen
1,2 Millionen Euro für neuen Gewerbepark

Viersen: 1,2 Millionen Euro für neuen Gewerbepark
Auf der Skizze ist links der geplante Büro- und Hallenkomplex zu sehen; rechts das seit 2015 vermietete Gebäude. FOTO: Dammer & Dicks
Viersen. Im Kaldenkirchener Areal "An der Kleinbahn" ist ein Büro- und Hallenkomplex geplant. Das Konzept ist ungewöhnlich: Dort können Firmen kleine Flächen mieten

Eine neue Idee für den Gewerbepark "An der Kleinbahn". Er liegt nur 600 Meter vom Autobahnanschluss Nettetal-West entfernt, dem letzten Autobahnanschluss vor den Niederlanden. Dort plant die Firma Dammer & Dicks Gewerbeimmobilien eine Halle und einen Bürokomplex. Das Besondere: Flächen ab 15 Quadratmeter können gemietet werden. "Insgesamt investieren wir rund 1,2 Millionen Euro", sagt Christoph Dicks (48), Eigentümer von Dammer und Dicks. Der Breyeller will damit sowohl deutsche Firmen als auch niederländische Unternehmen ansprechen, die den ersten Schritt auf den deutschen Markt machen wollen. "Ich glaube, dass gerade für solche kleine Einheiten ein Bedarf besteht", meint der Breyeller.

In Kaldenkirchen herrscht zurzeit Bewegung: So baut der niederländische Investor Hans Cabooter zurzeit den nah gelegenen Railterminal Kaldenkirchen aus. Seit wenigen Tagen verkehrt dort die dritte Zuglinie in die Schweiz; insgesamt sollen es fünf werden. Unweit des neuen Gewerbeparks liegt auch das Venete-Areal, das die Stadt Nettetal ab 2018 in eigener Regie vermarkten will; bisher hat sich die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Viersen darum gekümmert. 15 Millionen Euro kann die Stadt für den Flächenkauf als Kredit aufnehmen.

Vor rund zwei Jahren hat Dicks in das Areal investiert. Ein Mieter ist seitdem das Unternehmen Innovent GmbH; die Firma nutzt eine 800 Quadratmeter große Halle und 165 Quadratmeter für Büro. Für die neue 750 Quadratmeter große Halle und den Bürokomplex (insgesamt 300 Quadartmeter groß) hat Christoph Dammer ie Baugenehmigung beantragt". Jetzt wartet er auf die Genehmigung. Bauherr ist das Nettetaler Unternehmen Peter Dammer GmbH.

Sowohl die Hallen- als auch die Bürofläche sollen in kleinen Einheiten vermietet werden: Bei den Büros können Mieter bereits 15 Quadratmeter nutzen, bei der Halle können Flächen ab 90 Quadratmetern gemietet werden. "Ich denke insbesondere an Menschen, die bisher ihr Gewerbe vom Küchentisch aus gemacht haben und die sich professioneller aufstellen wollen", sagt der Breyeller. Unternehmen mit geringem Flächenbedarf hätten niedrigere Betriebskosten, da Besprechungsraum, Küche und sanitäre Anlagen gemeinsam genutzt werden.

(busch-)
 
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