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Viersen
1,6 Millionen Euro für Donker Weg

Viersen: 1,6 Millionen Euro für Donker Weg
Am Donker Weg (Kreisstraße 6) ist nicht nur die Fahrbahndecke beschädigt. Der Versorger NEW saniert dort auch das Kanalnetz und Einleitungsstellen in die Gewässer "Hammer Bach" und "Am Asbach". Das Bauvorhaben wird in drei Abschnitte unterteilt. Eine Umleitung ist eingerichtet FOTO: Kreis Viersen
Viersen. Auf 560 Metern werden Kanäle und Straßendecke an der K 6 saniert. Baubeginn ist am Montag, 22. Februar. Von Daniela Buschkamp

Unebenheiten, Absackungen in der Fahrbahn und ein Netz von feinen Rissen: So sieht es zurzeit am Donker Weg (Kreisstraße 6) aus. Das wird sich ändern. Denn ab Montag, 22. Februar, wird auf einer Länge von 560 Metern mit der grundlegenden Sanierung der Straßendecke begonnen. Dies ist notwendig, weil sowohl die Stadt Viersen als auch die Kreisverwaltung nach einer Überprüfung Handlungsbedarf festgestellt hat. "Mit Blick auf die Anforderungen einer klassifizierten Straße und dem nicht frostsicheren Aufbau ist eine Erneuerung im Vollausbau technisch und aus wirtschaftlichen Grünen geboten", sagt Christian Böker, stellvertretender Leiter beim "Amt für Technischen Umweltschutz und Kreisstraßen".

Insgesamt schlägt das Bauvorhaben mit satten 1,6 Millionen Euro zu Buche. Bei dieser Länge eine hohe Summe, die sich durch unterschiedliche Arbeiten erklären lässt. Die Kreisverwaltung gibt für die neue Fahrbahn rund 490.000 Euro aus; dies fördert das Land NRW mit rund 60 Prozent. Doch zuvor wird noch unterhalb der Oberfläche tüchtig gebaut: Der Versorger NEW AG investiert rund 850.000 Euro in neue Kanalrohre, die NEW Netz rund 230.000 Euro in den Leitungsausbau. "Zu den umfangreichen Arbeiten am Kanalnetz gehören drei Behandlungsanlagen für Niederschlagswasser - zwei Einleitungen in den ,Hammer Bach' und eine Einleitung in den ,Alsbach'", erklärt Ingenieurin Andrea Lausberg, bei der NEW Abteilungsleiterin für Abwasser. Teilweise werde der Regenwasser- und Schmutzwasserkanal erneuert.

Kreis und Versorger haben ihre Arbeiten aufeinander abgestimmt. So sollen überflüssige Ausgaben vermieden werden. Die Arbeiten - zunächst am Kanal und an den Leitungen, danach an der Straße - sollen in zehn Monaten beendet sein. Vorausgesetzt, Frost oder starker Regen verzögern sie nicht.

Gebaut wird in drei Abschnitten: Zunächst von der Kreuzung Beckersweg (K 18) bis zu ersten Einmündung in Wolfhahn, dann im Bereich der beiden Einmündungen im Wolfhahn und dann von dort bis zum Ortsausgang.

Was das für den Verkehr bedeutet: Da die Abschnitte jeweils komplett gesperrt werden, wird eine Umleitung eingerichtet. Zudem entfallen die Bushaltestellen Kauertsweg, Hammer Schanze und im Wolfhahn der Linien 081 und 082. Am Beckersweg gibt es eine Ersatzhaltestelle. Die Busse fahren über die Straße "Düpp".

Quelle: RP
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