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Viersen
50.000 Euro für Berater zum Breitbandausbau bewilligt

Viersen. Hilfe für Brüggen, Niederkrüchten und Schwalmtal

Die Gemeinden Brüggen, Niederkrüchten und Schwalmtal können sich in Sachen Breitbandausbau beraten lassen, ohne für das Konzept selbst Geld ausgeben zu müssen: Im Rahmen eines Programms zum Breitbandausbau werden zur Finanzierung des Masterplans "Schnelles Netz" für Brüggen, Niederkrüchten und Schwalmtal 50.000 Euro bewilligt.

Der Förderbescheid wurde gestern in Berlin von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vergeben. Uwe Schummer (CDU), Bundestagsabgeordneter aus dem Kreis Viersen, nahm den Bescheid entgegen. Zunächst gehe es um die Beratung und Begleitung für ein Gesamtkonzept, so Schummer. Aus einem 2,7-Milliarden-Euro-Förderprogramm sei der Bund auch bereit, sich an den Investitionskosten zu beteiligen. Er freue sich sehr, dass Brüggen jetzt diese Förderung bekomme, erklärte auch Udo Schiefner, SPD-Bundestagsabgeordneter aus dem Kreis Viersen.

Die Gemeindeverwaltung in Brüggen hatte den Antrag auf Förderung vor einigen Wochen auch für Niederkrüchten und Schwalmtal mit gestellt. Gemeinsam möchten die drei Gemeinden das schnelle Internet flächendeckend ins Grenzland holen. Dazu passiert im Augenblick viel: Die Deutsche Glasfaser, die Deutsche Telekom und Unitymedia sind unterwegs, um für das schnelle Internet zu werben.

Vertreter aus den Gemeindeverwaltungen in Brüggen, Niederkrüchten und Schwalmtal wollen jetzt überlegen, wie sie weiter verfahren wollen. Durch die Förderung könne man ein darauf spezialisiertes Büro beauftragen, den Ist-Zustand der Breitbandversorgung zu ermitteln, sagt Sascha Achten, IT-Fachmann aus dem Brüggener Rathaus. Dann könnte der Berater den Gemeinden auch erklären, was sie wo ausbauen sollten und wo sie Fördermittel dafür bekämen, damit auch die letzten "weißen Flecken" auf der Landkarte verschwinden.

(biro)
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