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Brüggen
800 Seiten zur Geschichte der Region

Brüggen. In einer neuen Publikation beleuchten Experten auch die Historie des Kreises.

Im Jahr 2014 feierte Brüggen die urkundliche Ersterwähnung der Burg vor 725 Jahren. Guido von Büren vom Museum Zitadelle Jülich hielt dazu im April 2014 einen vielbeachteten Vortrag mit dem Titel "Die Burg Brüggen und die Residenzbildung im Herzogtum Jülich". Dabei ging er insbesondere dem Burgenbau und der Hofhaltung der Herzöge von Jülich nach, wobei Brüggen eine hervorragende Rolle spielte.

Jetzt sind von Bürens Forschungen im Druck erschienen. Der umfangreiche Vortrag ist Bestandteil eines Buches, das soeben in Geldern zu Ehren des 2013 verstorbenen Gelderner Stadtarchivars Dr. Stefan Frankewitz herausgegeben wurde. Über 30 Fachleute aus den Niederlanden und Deutschland haben in dem 816 Seiten umfassenden Werk wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die insgesamt eine wichtige Erweiterung der Kenntnis der Geschichte an Maas und Niederrhein darstellen.

Viele Arbeiten berühren auch den Kreis Viersen, so die neuen biographischen Nachrichten, die Prof. Dr. Leo Peters in einem Aufsatz über den letzten vorrevolutionären Bischof von Roermond, Philipp Damian Marquis von Hoensbroech, beisteuerte. Viersen und das Amt Krickenbeck gehörten zum Bistum Roermond. Die Arbeiten sind teils auf Deutsch und teils auf Niederländisch geschrieben und enthalten am Schluss eine Zusammenfassung in der jeweils anderen Sprache.

Die Publikation mit dem Titel "Epitaph für Stefan Frankewitz", Geldrisches Archiv 16, Geldern 2015, ISBN 978-3-944146-89-8, ist im Buchhandel erhältlich oder über die Gesellschaft zur Förderung des Stadtarchivs Geldern unter www.mespilvs.de (dort auf ,Publikationen' klicken).

(hws)
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