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Viersen
AKH Viersen jetzt regionales Traumazentrum

Viersen. Unsere Redaktion bietet am Mittwoch, 9. März, ab 11 Uhr eine Telefonaktion mit Medizinern an. Sie beantworten Leserfragen zu den Themen Gelenkersatz, Orthopädie und Unfallchirurgie

Das Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH) ist jetzt eines von insgesamt 32 Alterstraumazentren in Deutschland. Das Besondere: Das AKH ist damit das einzige Krankenhaus im Kreis, das sowohl als regionales Traumazentrum als auch als Alterstraumazentrum zertifiziert ist. "Damit wird die starke Position des AKH Viersen in diesem Segment untermauert", freuen sich die AKH-Geschäftsführer Kim Holger Kreft und Thomas Axer.

Die "Arbeitsgemeinschaft Alterstraumatologie" der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifizierte die Klinik. Dabei lobten die Auditoren vor allem die strukturellen Voraussetzungen innerhalb der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Gelenkchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Peter Könings. Auch die "vorbildliche interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen" hoben die Prüfer hervor.

Weil bei älteren Menschen der Heilungsprozess nach Verletzungen häufig problematisch verläuft, soll das Vorgehen im zertifizierten Alterstraumazentrum sicherstellen, dass die Patienten eine bestmögliche interdisziplinäre Versorgung bekommen. "Mit der Zertifizierung gewährleisten wir, dass auch unsere älteren Patienten optimal behandelt werden", sagt Peter Könings. Zu den Verletzungen, die nach einem standardisierten Schema versorgt werden, zählen Hüft- und Schultergelenkbrüche, Oberschenkelhalsfrakturen sowie Becken- und Wirbelsäulenbrüche und gebrochene Kunstgelenke.

Seit längerem ist die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie als regionales Traumazentrum zertifiziert und damit Teil des Trauma-Netzwerkes Düsseldorf. Ziel eines Traumazentrums ist die Verbesserung der flächendeckenden Versorgungsqualität von Schwerverletzten durch verbesserte Kommunikation, abgestimmte Versorgungsstandards und qualitätsgestützte Kooperation. Das AKH Viersen als Zentrum für Gelenkersatz hat sich auf die Behandlungen von Erkrankungen des Bewegungsapparates spezialisiert und ist Anlaufpunkt für Probleme rund um "Schulter", "Knie" und "Hüfte". Sämtliche Gelenkersatzverfahren werden angeboten. Behandelt werden Unfall- und Sportverletzungen. Weitere Leistungen sind die Hand- und Fußchirurgie, Wiederherstellungschirurgie (zum Beispiel Knochenentzündungen) sowie Gelenkchirurgie. Zur Gelenkchirurgie gehören Knorpelersatzoperationen, Arthrose-Behandlungen, Gelenk-Ersatzoperationen an Hüfte, Knie und übrigen Gelenken sowie arthroskopische Operationen.

Unsere Redaktion bietet in Kooperation mit den drei zertifizierten Traumazentren im Kreis - neben dem AKH Viersen das Hospital zum Heiligen Geist in Kempen und das städtische Krankenhaus Nettetal - am Mittwoch, 9. März, von 11 Uhr bis 12 Uhr eine telefonische Leser-Sprechstunde zu den Themen Gelenkersatz, Orthopädie und Unfallchirurgie an. Auch dabei ist der niedergelassene Orthopäde Volker C. Weber aus Willich. RP-Redaktionsleiter Martin Röse: "Wir ermöglichen unseren Lesern den direkten Draht zu Chefärzten und Oberärzten."

Quelle: RP
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