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Schwalmtal
Akkordeonorchester begeistert im 50. Jahr

Schwalmtal. Genauso wie der musikalische Leiter Willi Gehlen es ausgearbeitet und geplant hat, fand das Jubiläumskonzert in der Achim-Besgen-Halle statt. "50 Jahre Akkordeonorchester Waldniel - welch lange Zeit", eröffnete Heribert Kosa die Veranstaltung; er erinnerte an die Gründung und an einige Eckpunkte.

Im Foyer konnten 50 Jahre Vereinshistorie auf mehreren Stellwänden betrachtet werden. Neben der Bühne, von einer herbstlich geschmückten Stellwand, war ein Foto des kürzlich verstorbenen Willi Gehlen. Es zeigte ihn so, wie ihn jeder kannte - lachend und Akkordeon spielend, denn Musik war sein Leben. "Wir machen das Konzert genauso wie Willi Gehlen, es geplant hat", sagte Wolfgang Tiskens, Vorsitzender des Akkordeonorchesters Waldniel. Das Erbe von Willi Gehlen soll weiter erhalten bleiben.

Ursula Spee, die schon seit Jahren mitdirigierte, übernahm die Leitung des Jubiläumskonzerts. Beliebte Melodien, manche schon seit Jahren im Repertoire des Orchesters, wurden schwungvoll und voller Spielfreude präsentiert. Darunter: "Show Business" aus dem Musical Anny get your Gun, Harmonika Festouvertüre, "It's now or Never", ein Medley von Abba-Hits, ein Potpourri von "Melodien der Welt", "Free World Fantasy", "Tiger Rag", Theme from "New York, New York" und "Rock'n Roll Revival".

Wie vielfältig das Akkordeon klingen kann, konnte das Publikum beim "Münchner Kindel" hören. Dabei griff es den Takt mit Füßen, Köpfen oder Händen auf und honorierte den Vortrag mit kräftigem Applaus. Eine Herausforderung für die Dirigentin war "El Condor Pasa". Ursula Spee begeisterte auch mit einem Flötensolo und zwischendurch dirigierte sie das Orchester. Das Publikum dankte mit "Bravo"-Rufen und einem kräftigen, langen Applaus. Bei Liedern wie "Danke schön und auf Wiedersehen" und den beiden Zugaben unterstützen ehemalige Mitglieder das Orchester.

(maof)
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