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Brüggen
Alkoholverbot beim Brachter Festzug zum Jubeljahr

Brüggen. Das Dorf feiert am 3. Juli die Ersterwähnung vor 900 Jahren. 700 Menschen nehmen am Festzug teil

Es sind nur noch fünf Wochen, bis Bracht die urkundliche Ersterwähnung vor 900 Jahren mit einem großen Festzug feiert. Judith Zybell und Guido Schmidt von der Brüggener Gemeindeverwaltung hielten sich im Hintergrund, als die Organisatoren des Zuges, Christian Wolters und Heinz-Peter Schoeps, im voll besetzten Seminarraum des neuen Brüggener Innovations- und Gründerzentrums (BIG) in Bracht die Teilnehmer begrüßten und ihnen die Details erläuterten.

Fest steht bereits, dass 32 Gruppen mit insgesamt rund 700 Teilnehmern den Festzug bilden, der am Sonntag, 3. Juli, um 14 Uhr an der Sporthalle Alster Kirchweg startet. Ab 13.30 Uhr stellen sich die Gruppen dort auf, vor Zugbeginn können die Toiletten im Schulzentrum genutzt werden.

Dann geht es über Südwall, Westwall, Kaldenkirchener Straße zurück zum alten Bürgermeisteramt, wo sich der Zug nach rund zwei Kilometern und anderthalb Stunden mitten im Dorf auflöst. Dort findet gleichzeitig das Dohlenfest statt. Den Gruppen im Festzug gehen einheitlich gekleidete Kinder der TSF Bracht voran mit einem Schild, auf dem jeweils der Name der teilnehmenden Gruppe steht.

Im Zug herrscht Alkoholverbot, ebenso an den Getränkeständen am Rande des Zuges. Die Kleinsten aus den Kindergärten bestimmen das Tempo. "Es wird nicht marschiert, sondern gegangen", so die Organisatoren. Und auch Kamelle werden nicht geworfen, "es ist kein Karnevalszug".

Auch an Musik wurde gedacht: Dudelsackspieler, drei Drehorgeln und eine holländische Juxkapelle unterhalten Teilnehmer und Zuschauer. Viele Gruppen haben sich ein Motto ausgedacht und diesem ihr Kostüm angepasst.

Wer noch Kostüme benötigt, kann sich mit Margret Hendricks, Telefon 02157 3028617, in Verbindung setzen - noch ist Zeit fürs Schneidern.

(flo)
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