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Viersen
Allianz zieht positive Bilanz

Viersen. Überaus positiv überrascht zeigt sich die Viersener Allianz des "Zuges der Erinnerung" über die Besucherzahlen in der Kreisstadt. "Mit so vielen Menschen haben wir an den drei Tagen nicht gerechnet. Am Sonntag standen die Besucher regelrecht Schlange", berichtet Reiner Neuß, Koordinator der Viersener Allianz. Insgesamt 2700 Besucher nutzten die Chance und besichtigten den "Zug der Erinnerung", der eine Ausstellung über die Deportation von Kindern und Jugendlichen im Dritten Reich und die Täter zeigt. Auch Schicksale aus dem Kreis Viersen fehlten nicht. Fünf Schulen der näheren Umgebung – darunter auch das Valuascollege Venlo – sowie Pax Christi hatten Einzelschicksale aus Viersen und der Umgebung herausgearbeitet.

Für etwas Missstimmung sorgte beim Viersener Veranstalter die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbahn. Der versprochene Starkstromanschluss lag am Eröffnungstag nicht vor und die Wasserbeschaffung für die Dampflokomotive gestaltete sich schwierig. Abhilfe schafften hier die Niederrheinwerke Viersen und die örtliche Feuerwehr. Viel schwerwiegender war aber eine frühere Schließung der Ausstellung am Montag, 14. März. "Ohne eine vorherige Mitteilung forderte uns die Bahn an diesem Tag auf, das Gleis sechs für den Güterverkehr frei zu machen. Wir mussten die Ausstellung daher am Montag bereits um 18 Uhr schließen", berichtet Neuß. Das hatte erboste Besucher zur Folge, die den "Zug der Erinnerung" in den Abendstunden des Montags besuchen wollten und umsonst gekommen waren.

Gelegenheit den "Zug der Erinnerung" in der Nähe zu besuchen besteht am morgigen Freitag, 18. März, und Samstag, 19. März, am Bahnhof in Neuss sowie vom 20. bis 22. März am Bahnhof in Krefeld.

Quelle: RP
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