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Viersen
ASV will sich gegen Benachteiligung wehren

Viersen. Verein kritisiert Regelung für Sportstättensanierungen. Er musste noch 45 Prozent Eigenleistung aufbringen

ASV-Vorsitzender Wolfgang Güdden verkündete bei der Jahreshauptversammlung stolz, dass der Verein mit 3055 Mitgliedern der größte in der Stadt und im Kreis bleibt. Bei den Erwachsenen stieg die Zahl der Mitglieder um 50, bei den Kindern sank sie um 29 auf 1261. "Wir konnten dem demografischen Wandel gegensteuern. Das Problem ist, dass weniger Kinder geboren werden und dass sie nach der Ganztagsschule keine Zeit für den Sport finden", so Güdden. Bis zu 400 Kinder spricht der ASV mit dem Projekt "Sport und Kirche" an, dazu kommen spezielle Angebote und Freizeitaktionen. "Die Kinder- und Jugendarbeit bleibt Schwerpunkt im ASV", betonte Güdden.

Eine Begehung der neuen Sportanlagen auf den Höhen ist geplant mit Firmenvertretern und Mitarbitern der Stadt wegen des Ablaufes der Gewährleistungsfrist. "Kleine Mängel müssen beseitigt werden", sagte Güdden. Der ASV beteiligte sich an der Fußball- und Leichtathletik-Anlage mit 45 Prozent, muss jetzt noch ein Darlehen zurückzahlen. Aktuell müssen die Viersener Vereine, die ihre Sportstätte sanieren oder erneuern, nur 20 Prozent Eigenanteil aufbringen. "Eine weitere Benachteiligung können und wollen wir nicht akzeptieren", erklärte Güdden. Auch sportlich sei der Verein auf dem richtigen Weg, wie Güdden anhand der Erfolge in den Abteilungen aufzeigte.

Der ASV ehrte treue Mitglieder: Für 60 Jahre Heribert Wolters; für 50 Jahre Olaf Fander und Rudolf König, für 40 Jahre Hans Baumgart, Eugen Kochs, Andreas Maleska, Schahla Marandi-Jansen, Uwe van de Venn..

(off)
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