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Viersen
Bauausschuss gegen Öffnung der Unterführung in Dülken

Viersen. Die Bahnunterführung an der Mevissenstraße in Dülken bleibt geschlossen - so hat eine Mehrheit aus SPD, FDP, FürVIE und Linken in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses abgestimmt. Eine endgültige Entscheidung ist das aber noch nicht: Das Thema ist in der Ratssitzung am Dienstag, 13. Juni, 18 Uhr, wieder auf der Tagesordnung. Um die Verkehrssicherheit der gesperrten Unterführung wiederherzustellen, hätte eine Summe von 18.000 Euro investiert werden müssen.

Die Bahnunterführung an der Mevissenstraße ist seit Herbst 2016 gesperrt. Für die Anwohner bedeutet dies: Sie sind vom Gierlingsgelände und vom Dülkener Zentrum abgeschnitten, müssen Umwege in Kauf nehmen. Darüber, dass die einzige barrierefreie und sichere Verbindung fehlt, sind viele Anwohner verärgert, wie die CDU-Ratsfrauen Manuela Krienen und Simone Gartz erfahren haben. Sie haben sich immer wieder dafür eingesetzt, dass die Unterführung wieder geöffnet wird. Noch im Februar hofften sie, dass die Unterführung wieder geöffnet werden könnte, wenn Stadt und Deutsche Bahn AG sich geeinigt hätten. Die Bahn hatte die Unterführung aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Im Ausschuss lagen jetzt die Pläne vor; außerdem hätten Verträge zwischen der Stadt und der Bahn AG über die weitere Nutzung und den Ausbau geschlossen werden müssen. Doch dies lehnte die Mehrheit im Ausschuss ab. "Nun sind aber auch Schulkinder gezwungen den Bahnübergang zu nutzen. Betrachtet man dabei das bauliche Entwicklungspotenzial am Kampweg, ist das ein außerordentlich schlechtes Signal", so Simone Gartz, Ortsbürgermeisterin von Dülken. Sie will weiter nach einer Lösung suchen.

(busch-)
 
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