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Niederkrüchten
Beim Feiern an die Regeln halten

Niederkrüchten. Der Karnevalsverein "Maak möt" organisiert wieder den Tulpensonntagszug in Niederkrüchten. Dort gilt ein Glasverbot. Das DRK hat seine Sanitätsstelle in der Feuerwache eingerichtet. Von Heike Ahlen

Rund 60 Nummern für Zugteilnehmer hat der Karnevalsverein "Maak möt" in diesem Jahr bereits ausgeben können. Für den Verein ist das ein neuer Rekord. Ehrenpräsident Heinz Classen freut sich, in diesem Jahr auch etliche Gruppen zum ersten Mal in Niederkrüchten begrüßen zu können. So kommen neue Teilnehmer aus Schwalmtal, aber auch verstärkt aus dem Wegberger Umland.

Als erster Wagen wird der Mottowagen von "Maak möt" mit dem diesjährigen Motto "Niederkrüchten ist bunt" ins Rennen gehen. Der Zug startet am Tulpensonntag um 14.11 Uhr an der Begegnungsstätte und zieht dann, genau wie im vergangenen Jahr, den Oberkrüchtener Weg hinunter, über die Mittelstraße und Hochstraße auf den Brempter Weg, die Brahmsstraße, dann wieder über die Mittelstraße und den Oberkrüchtener Weg zurück zur Begegnungsstätte.

Wer mit dem Auto zum Zug kommen will, sollte beachten, dass im Bereich der Zugaufstellung nur Fahrzeuge mit Berechtigungskarte zugelassen sind. Der Parkplatz am Freibad ist bis 13 Uhr zugänglich, danach wird die Zufahrt gesperrt. Ausweichparkplätze gibt es im Gewerbegebiet Dam. Von dort aus können Besucher das letzte Stück des Wegs zu Fuß zurücklegen. Die Frage nach einem Sicherheitskonzept, das, weil es nicht da war, in einem Ortsteil von Rheinberg zu einer Zugabsage führte, stellt sich in Niederkrüchten nicht. "Wir haben seit Jahren ein funktionierendes Sicherheitskonzept, arbeiten eng mit allen Behörden, mit Polizei, Ordnungsamt, Sicherheitsdienst, DRK und Feuerwehr zusammen", sagt Classen. Die Zuggenehmigung sei auch bereits erteilt.

Er hofft, dass alle Narren fröhlich am Zugweg feiern - und ein paar Regeln einhalten. So gilt in Niederkrüchten ein Glasverbot, an dessen Einhaltung er appelliert. Auf dem Lindbruchplatz kann man sich mit Imbiss und Getränken stärken. An den dort aufgestellten Tischen ist der Verzehr von mitgebrachten Getränken verboten. Toiletten für die Besucher gibt es auf dem Lindbruchplatz, an der Begegnungsstätte und auf dem ehemaligen Kaiser's-Parkplatz.

Falls sich Besucher verletzen, unterkühlt sind oder einem Narren übel wird, ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Niederkrüchten zur Stelle: Die Einsatzkräfte haben sich seit Wochen auf die Karnevalstage vorbereitet. Sie werden mit einer Vielzahl von Sanitätern und auch Notärzten vor Ort sein. In diesem Jahr befindet sich die Sanitätsstelle des Deutschen Roten Kreuzes während des Zuges wieder in der Feuerwache Niederkrüchten, Am Kamp 23. Nach dem Zug können die Jecken weiterfeiern: In der Begegnungsstätte steigt die Zugfete des Karnevalsvereins "Maak möt", ins Pfarrheim an der Dr.-Lindemann-Straße laden die Antonius-Schützen ein.

Auch die Polizei wird bei diesem Zug - wie bei allen Zügen im Grenzland - präsent sein. "Die Sicherheitslage für den Kreis Viersen unterscheidet sich dabei, abgesehen von der erhöhten, abstrakten Terrorgefahr insgesamt, nicht großartig von der der Karnevalstage in den Vorjahren. Wir haben keine konkreten Anhaltspunkte dafür, dass wir im Kreisgebiet mit Vorkommnissen rechnen müssen, wie sie zu Silvester in manchen Großstädten in Deutschland geschehen sind", sagt Einsatzleiter Hubert Vitt. Die Polizei wünsche allen Jecken ein "fröhliches, friedliches Karnevalstreiben". "Wir bitten dabei die Feiernden um Unterstützung. Respektieren Sie die polizeilichen Anordnungen und zeigen Sie, wo erforderlich, Zivilcourage. Wir sind vor Ort, sprechen Sie uns bei Problemen bitte sofort an", so Vitt. Damit man sich nach dem vielleicht genossenen ein oder anderen Bier nicht noch hinters Steuer setzt, stehen an der Begegnungsstätte und auf dem Parkplatz von Musikschule Lucht und Metzgerei Clemens an der Hochstraße Taxen bereit.

Quelle: RP
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