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Brüggen
Bekommt Brüggen mehr Parkplätze?

Brüggen. Stellplätze sollen besser markiert werden, fordert die FDP-Fraktion.

In Brüggen ist es nicht immer einfach, einen Parkplatz zu bekommen - vor allem dann, wenn im Ort eine Veranstaltung stattfindet oder einfach ein sommerlicher Sonntag zum Bummeln einlädt. Daher hatte die FDP-Fraktion im Gemeinderat beantragt, das Thema Parkraumbewirtschaftung in einem Arbeitskreis zu untersuchen und dazu einen Stadtplaner hinzuzuziehen. Über mögliche Mittel zur Steuerung der Parkplatznutzung soll beraten werden.

Als erste Maßnahme möchte die FDP die Parkplätze besser markiert sehen. Neue Parkplätze sollen am Nikolausplatz geschaffen werden, dazu müssten die Sammelcontainer allerdings entfernt werden. Vor allem die Parkplätze an der Bergstraße sollen unter die Lupe genommen werden. Der Gemeinderat gab den Antrag an den Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus zur weiteren Behandlung ab.

Ordnungsamtsleiter Jürgen Mörschbächer verwies auf das bereits bestehende Parkleitsystem, welches aber optimiert werden könne. "Zu einer wundersamen Vermehrung von Parkplätzen wird es wohl nicht kommen", meinte er. Gottfried Optenplatz (SPD) warnte vor allzu vielen Arbeitskreisen. Joachim Voigt (CDU) hielt die Einrichtung eines Arbeitskreises für den richtigen Weg, wollte aber Kosten für einen Stadtplaner vermeiden. Rolf Gersemann (AWB) wies darauf hin, dass Kurzparken bis zu einer Stunde im Parkhaus des Ärztehauses kostenfrei ist. "Das Parkhaus steht fast immer leer", bedauerte Gersemann. Bei sechs Gegenstimmen und einer Enthaltung beschloss der Rat mehrheitlich, einen Arbeitskreis für das Thema Parkraumbewirtschaftung einzurichten.

Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus benannten die Fraktionen nun ihre Vertreter für diesen Arbeitskreis. Die CDU erhielt vier Sitze, allen anderen Fraktionen steht jeweils ein Sitz zur Verfügung. Außerdem sollen ein Interessenvertreter des Werberinges Brüggen und der Interessengemeinschaft "Lebendiges Brüggen" sowie ein Behindertenbeauftragter zur Mitwirkung in den Arbeitskreis eingeladen werden.

(bigi)
 
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