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Brüggen
Bombensuche in Brüggen kostet fünfstellige Summe

Brüggen. Ab Anfang Oktober soll das Feld untersucht werden

Einer ersten vorsichtigen Schätzung zufolge wird die Suche nach Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg in Brüggen wohl einen fünfstelligen Betrag kosten. Anfang September hatte der Kampfmittelbeseitigungsdienst ein Feld am Deichweg in Brüggen im geomagnetischen Verfahren gescannt. An zwei Orten, die unmittelbar im Absturzbereich eines amerikanischen Flugzeugs liegen, wurden bei diesem Verfahren Verdachtsstellen entdeckt. Diese Scans bilden nun die Grundlage für die weiteren Suchmaßnahmen. In der Woche ab 3. Oktober sollen weitere Sondierungen auf dem Feld durchgeführt werden. Die Kampfmittelexperten wollen vor allem herausfinden, in welcher Tiefe die Verdachtsstellen liegen. Ist das geklärt, können die nächsten Schritte folgen. Das Grundwasser steht am Deichweg sehr hoch. Will der Kampfmittelräumdienst dort arbeiten, müssen Spundwände in die Erde gesetzt werden, damit das Wasser abgepumpt werden kann. Daher gibt es auch noch keine klare Kostenschätzung. Je tiefer die Verdachtsstellen lieger, desto teurer wird es.

Auf dem Feld hatte ein amerikanischer Suchdienst im Sommer nach einem vermissten Piloten gesucht. Den Vermissten fand der Suchdienst nicht - wohl aber Überreste eines Flugzeugs, von dem nicht klar ist, ob es zum Zeitpunkt des Absturzes Bomben an Bord hatte.

(hah)
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