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Viersen
Bongartzstift erhält einen Erweiterungsbau

Viersen. Die Kita wird nach sechs Jahren vergrößert. Zum neuen Kindergartenjahr besuchen statt 86 nun 115 Kinder die Einrichtung

Lobberich (ivb) In den Bauzeichnungen von Architektin Stefanie Kremer fällt der Erweiterungsbau an der Kindertagesstätte Bongartzstift eigentlich gar nicht auf. Erst beim näheren Hinschauen wird klar, dass die viergruppige Kita um zwei weitere Gruppen erweitert wird. Zurzeit besuchen 86 Mädchen und Jungen die Einrichtung, nach der Erweiterung bietet die Kita zum kommenden Kindergartenjahr 115 Kindern Platz.

"Die Kita verfügt dann über 32 U3-Plätze", erläutert Susanne Fritzsche, technische Beigeordnete der Stadt. Bürgermeister Christian Wagner ergänzt: "Dann wird von einem dauerhaften Ansturm auf die U3-Plätze keine Rede mehr sein". Der Bedarf an Plätze für die unter Dreijährigen wird auch mit dem geplanten Neubau des DRK-Kindergartens im Niedieckpark in Lobberich vom Tisch sein. Auch wenn noch nicht bekannt ist, welchen Namen die Seitenstraße einmal bekommen wird. Doch das ist den Kindern der Kita wohl egal.

Als es aufhörte zu regnen, strömten die Kleinen auf den Bagger zu, symbolisch wurde der Spaten übergeben und der Neubau erklärt. Der eingeschossige Baukörper soll sich optisch harmonisch an das Bestandsgebäude einfügen. Zur Eingangsseite erhält der Neubau ein Flachdach, zum Außengelände hin entsteht eine Holzdachkonstruktion mit Folienabdichtung. Der Eingangsbereich bleibt erhalten. Im Inneren der Kita wird der Flurbereich neben dem Kindercafé weiter fortgeführt. Hierzu wird der Sprachraum als neuer Flur- und Garderobenbereich genutzt werden. "Der Neubau sowie die Außenanlagen werden barrierefrei ausgeführt werden", betont die technische Beigeordnete Fritzsche.

Das Raumkonzept sieht zwei neue Gruppenräume mit erforderlichen Nebenräumen vor, davon ein Raum mit der Betreuung für Kinder unter drei Jahren. "Der bestehende Bewegungsraum, die Küche und der Personalraum sind für die Erweiterung noch ausreichend. Das Kindercafé ist allerdings für die Zahl seiner Gäste dann nicht mehr praktikabel, so dass alle Gruppen mit Kinderküchen ausgestattet werden. Das Frühstück und Mittagessen findet dann in den jeweiligen Gruppen statt. Mit der Fertigstellung des 885.000 Euro teuren Neubaus rechnet Fritzsche im Juni 2017. Insgesamt sind 283.000 Euro an Fördergelder aus Landesmitteln beantragt.

Quelle: RP
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