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Brüggen
Brachter Mini-Kreisel wird heute freigegeben

Brüggen. Der Kreisverkehr an der K 3 ist fertig. An der K 26 Richtung Boerholz werden Wildblumen gesät

Zwei Baustellen gab es in den vergangenen Wochen in Bracht: eine an der Kreuzung der K 3 (Breyeller Straße) und Kahrstraße, wo ein Kreisverkehr angelegt wurde, und eine an der K 26 (Boerholzer Straße). Der Mini-Kreisel ist jetzt fertig. Wie das Amt für Technischen Umweltschutz und Kreisstraßen des Kreises gestern mitteilte, wird der Kreisverkehr heute für den Verkehr aus allen Richtungen freigegeben.

Nach vier Monaten konnten die Arbeiten nun einen Monat eher als geplant abgeschlossen werden. Und es ging nicht nur schneller, sondern auch günstiger als erwartet: Gerechnet hatte man mit Kosten von rund 300.000 Euro, nach der Vergabe sind es nun rund 260.000 Euro geworden. 60 Prozent übernimmt das Land NRW, Gemeinde und Kreis zahlen den Rest. Durch den Mini-Kreisverkehr soll sich die Verkehrssituation am Ortseingang beruhigen. Anwohner hatten sich immer wieder darüber beschwert, dass so mancher Autofahrer von Breyell kommend in den Ort hinein düste. Mit der Ausrichtung zur nördlichen Kahrstraße werde das Geschwindigkeitsniveau zusätzlich gesenkt, teilte der Kreis Viersen mit. Die südliche Kahrstraße münde deshalb bereits vor dem Kreisverkehr in die Breyeller Straße. Die Umbaumaßnahme schaffe vor allem für Fußgänger und mobilitätsbehinderte Personen sichere und barrierefreie Querungsmöglichkeiten. "Radfahrer werden auf die Fahrbahn geführt und können am Ortsausgang gesichert die K 3 queren", so der Kreis.

An der K 26 hingegen wird noch gearbeitet. Dort lässt der Kreis seit April Fahrbahndecke und Radweg erneuern. Gleichzeitig lässt die Gemeinde die Zufahrt zum Schulzentrum ausbauen. Fünf Monate sind veranschlagt. Bauhofmitarbeiter von Kreis und Gemeinde werden nun an der Boerholzer Straße Blumen säen: Der Bankettstreifen entlang der Straße und der Randstreifen an der Zufahrtsstraße zum Schulzentrum wird mit einem bunten Wildblumenband versehen. Verwendet werde eine Mischung aus robusten ein- und mehrjährigen Samen von Blumen und Gräsern, die für Verkehrsflächen geeignet seien, teilte der Kreis mit. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt: Neben dem Projekt in Bracht gibt es ein weiteres an der Ziegelheider Straße in Kempen, dort werden Wildblumen auf zwei Verkehrsinseln gesät. Die Wildblumenwiesen sollen zum einen Tieren wie Bienen und Schmetterlingen einen Lebensraum bieten, zum anderen sind die Unterhaltskosten geringer.

(biro)
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