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Brüggen
Brüggener Kinder rutschen in die Ferien

Brüggen. Mehr als 500 Kinder gestern zum Ferienstart. Viele große Spielgeräte hatte der Werbering aufgebaut.

Die Sommerferien haben begonnen, und auf dem Kreuzherrenplatz herrscht beim Kinderferienstart des Brüggener Werberings großes Gewusel. Kinder ab drei Jahre sind schwer beschäftigt mit den aufblasbaren Spielgeräten, die dort stehen. Im Laufe des Nachmittags kommen mehr als 500 Jungen und Mädchen jeden Alters, um zu spielen und zu toben. Die einen hangeln sich am Leuchtturm hoch, die nächsten verschwinden im Raumschiff "Schnappi". "Neu ist der riesige Traktor mit Anhänger", sagt Werbering-Kassierer Thomas Hellmann und läuft schon los, als er sieht, dass ein Junge über einen aufblasbaren Treckerreifen ins Innere klettern will. Um die Aufsicht beim Kinderferienstart kümmern sich die Teamer des Jugendzentrums "Second Home" und Schüler der Gesamtschule, die so einen Zuschuss für ein Filmprojekt erhalten.

Für kleine Wasserratten sind die Wasserspiele eine besondere Attraktion, beispielsweise die Riesenrutsche oder die Kleinkind-Wasserrutsche - ein bunter Dinosaurier. "Tausende Liter Wasser gehen hier durch", sagt Werbering-Geschäftsführerin Gabriele Seifert-Lieck, die hinzufügt: "Die Gemeindewerke unterstützen uns."

Der siebenjährige Lorenz kommt die Wasserrutsche heruntergesaust und läuft auf Benita Weiß zu, Mitarbeiterin an der betreuten Kreuzherrenschule: "Das wäre toll gewesen, wenn auch du deine Badesachen dabei gehabt hättest." Eine Mutter achtet auf ihren siebenjährigen Sohn Cany und lobt die Werbering-Aktion zum Ferienstart: "Ihm macht das Riesenspaß. Er ist ein sehr aktiver Junge, auf den ich ein Auge werfen muss. Seit dem Kinder-garten macht er hier mit und freut sich jedes Mal darauf. Gleichzeitig betreibt er einen Trödelstand, auf den nun seine neunjährige Schwester Elin aufpassen muss." Opa Franz-Heinrich hält die Schuhe seines Enkels in der Hand. Der siebenjährige Jakob hat das Raumschiff "Schnappi" ins Herz geschlossen. Immer wieder kommt er zurückgelaufen, ruft: "Opa, ich mache noch einmal!", und ist wieder weg. Jetzt sei der Junge schon sieben Mal gerutscht, erzählt der Großvater.

Beim Kinderschminken, um das sich Zeromonika Kinderland kümmern, sitzt die dreijährige Lisa ganz ruhig und lässt sich von Janine Jansen in einen Paradiesvogel verwandeln. "Überall, wo so etwas gibt, ist sie dabei", erzählt ihre Mutter. Janine Jansen zeigt auch, wie schnell die Farbe mit einem feuchten Lappen vom Gesicht verschwunden ist.

Mitten im Spieltrubel sitzen Kinder konzentriert mit einem Brandkolben in der Hand und brennen mit einer besonderen Maltechnik ihre Namen auf kleine Holzscheiben. Der Paper-Shop aus Brüggen betreut die Aktion. Tanja Drotbom-Koerver erklärt: "Das eine ist eine heiße Angelegenheit. Sie erfordert von den Kindern eine ruhige Hand und gute Fingerfertigkeit." Die elfjährige Carina beweist bei dieser Aktion eine ruhige Hand - und verziert die Rückseite ihrer Scheibe noch mit einer bunten Blume.

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