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Brüggen
Brüggener Politik will Ehrenamt stärker fördern

Brüggen. Die Gemeinde Brüggen will bis zum Jahr 2020 jährlich zusätzlich 25.000 Euro bereitstellen, um das Ehrenamt in Brüggen zu fördern. In seiner jüngsten Sitzung folgte der Finanzausschuss damit einstimmig einem Vorschlag der CDU-Fraktion. Die Gemeinde spare jährlich rund 28.000 Euro dadurch ein, dass die Politik im vergangenen Jahr eine zusätzliche Aufwandsentschädigung für Ausschussvorsitzende abgelehnt habe, begründete die CDU ihren Vorschlag. Auf dieser Grundlage sei die Idee aufgekommen, bis zum Ende der Legislaturperiode einen Betrag zur Förderung des Ehrenamts zur Verfügung zu stellen.

Wofür das Geld verwendet wird, soll noch im Fachausschuss entschieden werden. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende René Bongartz äußerte Bedenken, diese Förderung an das eingesparte Geld zu koppeln. Er riet, der Anregung des Landesinnenministeriums zu folgen und das Geld zurückzustellen. Er erinnerte auch daran, dass die Tafel für die Nutzung der Räume immer noch Miete an die Gemeinde zahle. Auch Kämmerer Oliver Mankowski war sich nicht sicher, ob die Gemeinde über die eingesparten Gelder verfügen könne: "Wenn jemand klagt, ist die Sache vorbei."

(bigi)
 
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