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Brüggen
Büros statt Wohnungen auf der Aldi-Fläche in Brüggen?

Brüggen. Es gibt Überlegungen, das Gebäude nicht abzureißen.

Das Aldi-Gebäude an der Borner Straße in Brüggen könnte eventuell weiter genutzt werden. Aldi möchte auf der gegenüberliegenden Seite, hinter Rewe, neu und größer bauen. Ursprünglich war geplant, das bestehende Aldi-Gebäude abzureißen, um die Fläche für eine Wohnbebauung nutzen zu können. Das sieht inzwischen anders aus. "Es gibt im Moment Überlegungen, das Gebäude eventuell für Büros oder Dienstleistungsanbieter weiter zu nutzen", berichtete Bauamtsleiter Dieter Dresen kürzlich im Bauausschuss.

Die landesplanerische Abstimmung werde an der Stelle interessant: Im Gebietsentwicklungsplan von 1999 im Entwurf des Regionalplans ist das Gebiet als allgemeiner Siedlungsbereich ausgewiesen. "Auf der Ebene der Landesplanung ist kein Vorgriff auf kommende Änderungen möglich, daher ist es spannend, wie die Landplanung reagiert", so Dresen. Johannes Weiß (CDU) zeigte sich geschockt: "Das ist ein Schlag für uns. Wir waren davon ausgegangen, dass auch auf dem Aldi-Gelände Wohngebäude entstehen sollen."

Auch zur Entwicklung der ehemaligen Ziegeleifläche an der Borner Straße hat sich die Gemeindeverwaltung schon Gedanken gemacht, will aber noch nicht viel dazu verraten. Dresen sprach in der Sitzung von zwei- bis dreigeschossigen Wohngebäuden. Die Bebauung solle zur Schwalm hin aufgelockert werden, dort seien Einfamilienhäuser vorgesehen. In der nächsten Bauausschusssitzung im Februar sollen dazu Vorschläge präsentiert werden. Dresen betonte allerdings, dass es dich nur um Überlegungen handele: "Das kann sich alles noch ändern." Einstimmig beauftragte der Ausschuss die Verwaltung, die landesplanerische Abstimmung durchzuführen und die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung in die Wege zu leiten.

(bigi)
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