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Viersen
Chefredaktion in der Viersener City

Viersen: Chefredaktion in der Viersener City
Bei der "Mobilen Chefredaktion" kam der stellvertretende RP-Chefredakteur Horst Thoren auch mit Bürgermeisterin Sabine Anemüller ins Gespräch. FOTO: Busch
Viersen. Zahlreiche Leser kamen gestern zur "Mobilen Chefredaktion", um über Themen zu sprechen, die ihnen wichtig sind. Mit ihnen diskutierten der stellvertretende RP-Chefredakteur Horst Thoren und Viersens Redaktionsleiter Martin Röse Von Birgitta Ronge

Die Viersener lieben ihre Stadt - und sagen entsprechend deutlich, was sie auf dem Herzen haben. Und so kamen gestern anlässlich der "Mobilen Chefredaktion" der Rheinischen Post an der Rathausgasse zahlreiche Themen zur Sprache, die für die Stadt und die Bürger wichtig sind. Das Spektrum war weit gefächert: der Zustand der Radwege, Soziales, aber auch Straßenmusikanten, die zur Mittagszeit spielen. Auch über die Zeitung wurde fleißig diskutiert. "Der Lokalteil ist wichtig, da darf auf keinen Fall dran gespart werden", mahnte ein Leser.

Der stellvertretende RP-Chefredakteur Horst Thoren, der Viersener Redaktionsleiter Martin Röse und seine Stellvertreterin Birgitta Ronge diskutierten bei einem Kaffee oder einem Smoothie mit RP-Lesern die einzelnen Themen und konnten in einigen Fällen sogar konkret weiterhelfen. Denn auch Bürgermeisterin Sabine Anemüller (SPD) kam für eine gute halbe Stunde vorbei, stellte sich den Fragen und Anregungen der Bürger. Und erklärte sich auf Anfrage von Thoren spontan bereit, bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit der RP-Redaktion den Sorgen und Ärgernissen auf den Grund zu gehen, die die Leser beim "Bürgermonitor" ansprechen. Sie selbst liest den Lokalteil der Rheinischen Post morgens immer als erstes - nicht erst im Büro, sondern morgens zu Hause am Frühstückstisch.

Die Gäste strömten zur mobilen Redaktion, die ersten kamen schon vor 10.30 Uhr, die letzten waren auch noch nach 13 Uhr mit dem stellvertretenden Chefredakteur ins Gespräch vertieft. Gleich mehrere Leser beklagten beispielsweise den Zustand der Viersener Hauptstraße: Sie ist Fußgängerzone, das Fahrradfahren ist dort verboten - und dennoch düsen mitunter Radler an Passanten vorbei, dass diesen angst und bange wird. "Abends ab 18 Uhr wird man beinahe umgefahren", berichtete eine ältere Leserin von ihren Erfahrungen. Der Viersener Klaus Jentgens sieht Leerstände in der Innenstadt mit Sorge und fürchtet um die Entwicklung der City. Da müsse etwas passieren, forderte er.

Viele RP-Leser sprachen Viersens Redaktionsleiter Martin Röse (M.) und Horst Thoren (r.) einmal selbst an. FOTO: Busch Franz-Heinrich sen.

Winfried Tackenberg diskutierte mit der Bürgermeisterin über die Taubenplage und Taubenfütterer, über Straßenmusikanten, die während der Mittagszeit in der Fußgängerzone spielten, und die Aufgaben des kommunalen Ordnungsdienstes Viersen (KOV). Anemüller äußerte Verständnis und versprach, sich der Beschwerden anzunehmen.

Die Präsenz des kommunalen Ordnungsdienstes in der Stadt sei sichtbar, erklärte Anemüller, die auch auf die Kotbeutelspender in der Innenstadt verwies: "Ich finde nicht, dass wir hier über Hundescheiße stolpern." Allerdings, auch das machte sie deutlich, müsse man den Verursacher ,in flagranti' erwischen - Fotos allein reichten nicht. Wer eine Beschwerde vorbringen wolle, könne sich an das Ordnungsamt wenden. Außerhalb der Dienstzeiten ist in Notfällen die Kreisleitstelle Viersen Ansprechpartner, sie leitet zum Bereitschaftsdienst des Ordnungsamtes weiter. Die Kreisleitstelle ist unter Telefon 02162 8195100 zu erreichen.

Die Bürgermeisterin war bereit, den Sorgen und Ärgernissen auf den Grund zu gehen, die die Leser ansprechen. FOTO: Busch Franz-Heinrich sen.
Quelle: RP
 
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