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Viersen
Den Haag fördert Venloer Railterminal

Viersen. Dem Neubau eines Railterminals im Venloer Gewerbegebiet Greenport steht nichts mehr im Wege. Das niederländische Parlament hat den Beitrag des Staates auf 30 Millionen Euro erhöht. Bekanntlich plant der Logistik-Unternehmer Cabooter den Bau des Güterumschlagzentrums dort, um den Greenport unmittelbar an die Schienenstrecke zwischen Venlo und Eindhoven anzuschließen.

Das mit 60 Millionen Euro Investitionskosten veranschlagte Projekt stand seit einigen Monaten plötzlich in Frage, weil die Europäische Union einen Förderantrag nicht bewilligte. Neben dem niederländischen Staat beteiligen sich die Provinz Limburg und die Städte Horst aan de Maas und Venlo an den Kosten. Greenport Venlo will mit den Bauvorbereitungen möglichst noch in diesem Jahr starten, unter anderem geht es um den Bau eines Radwegetunnels. Finanziell umstritten war die Gleisverbindung von der Hauptstrecke zum Terminal, den Cabooter Railcargo errichten und etwa ab 2018 betreiben will. Die Provinz erwarb dazu ein 15 Hektar großes Gelände am Trade Port Nord, das Cabooter in Erbpacht übernimmt.

Auf die Pläne des Railterminals in Kaldenkirchen hat das Projekt keine unmittelbare Auswirkung. Cabooter stärkt den Transport auf dem Schienenweg, um den inzwischen fast täglich kollabierenden Gütertransport auf den Straßen zu entlasten und auszuweichen.

(lp)
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