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Viersen
Der Baby-Boom in Viersen hält weiterhin an

Viersen. Die Bedingungen im Mutter-Kind-Zentrum des AKH werden weiter verbessert.

Familienzimmer, Entspannungsraum, Akupunktur und natürlich alle möglichen Arten der Geburt: Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH) bietet Müttern, Vätern und ihren Neugeborenen das Rundum-Sorglos-Paket. Das wirkt sich auch auf die Zahl der Geburten aus, die weiter ansteigt. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Klinik 926 Entbindungen.

Nicht berücksichtigt sind bei dieser Zahl die Mehrlingsgeburten. Sie werden in der Statistik als eine Entbindung aufgeführt, auch wenn Zwillinge zur Welt gekommen sind. Die Gründe für den positiven Trend sieht Chefarzt Dr. Mathias Uhlig im persönlich-familiären Charakter der Geburtshilfe. "Bei uns gibt es keine Massenabfertigung. Wir gehen sehr individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Mütter ein." Dazu kommen natürlich die Voraussetzungen durch den Neubau und das Mutter-Kind-Zentrum. Diese Bedingungen werden ab Ende Januar noch besser. Denn dann zieht das Mutter-Kind-Zentrum in die erste Etage des komplett sanierten Altbaus und befindet sich auf einer Etage mit den Kreißsälen. Die Wege werden dann also noch kürzer. Das Mutter-Kind-Zentrum verfügt ausschließlich über Zwei-Bett-Zimmer mit Dusche und WC, hinzu kommt ein neuer Aufenthaltsraum mit Dachterrasse.

Ein weiterer Pluspunkt ist die direkt angeschlossene Kinderklinik St. Nikolaus des AKH mit Kinder-Intensivstation. "Wir sind eines von nur drei Perinatalzentren Level I und II in der Region. Für diese Sicherheit nehmen Schwangere auch gerne weitere Entfernungen in Kauf", sagt Uhlig. Der Chefarzt rechnet deshalb damit, dass sich der Trend zu höheren Geburtenzahlen auch in diesem Jahr fortsetzen wird.

(kai)
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