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Kreis Viersen
Der Kreis sammelt ab Januar auch in Viersen Altkleider

Kreis Viersen. In Viersen und Tönisvorst können rund 100.000 Einwohner ab 1. Januar Altkleider in die kommunale Sammlung geben. Damit beteiligen sich sieben der neun kreisangehörigen Kommunen an einem Test. Gesammelt wird parallel zu den gemeinnützigen Sammlungen, die davon unberührt bleiben. In Viersen befindet sich ein Standort an der Kleinanlieferstelle in Süchteln, Hindenburgstraße 160. Im Januar kommen Container hinzu, die über das gesamte Viersener Stadtgebiet verteilt werden.

Seit Januar 2015 lässt die Kreisverwaltung Altkleider sammeln. Von Januar bis Oktober kamen knapp 300 Tonnen zusammen; damit wurden rund 37.000 Euro für die beteiligten Kommunen erwirtschaftet. Die Erlöse und die Kosten wirken sich auf die Müllgebühren aus, weil genügend gebrauchte Textilien gesammelt wurden. "Wichtig ist, dass gut erhaltene Kleidung nicht in der Mülltonne landet, sondern über eine gemeinnützige oder über die kommunale Sammlung den Bürgern zugutekommt", sagt Olaf Schmidt vom Abfallbetrieb des Kreises. Durch die Wiederverwendung werde zudem die Umwelt geschützt.

Hochgerechnet auf das Jahr liegt das Ergebnis bei knapp 360 Tonnen Altkleider. Pro Einwohner aus Brüggen, Niederkrüchten, Schwalmtal und Willich sind das umgerechnet 2,6 Kilogramm. Die Altkleider werden verwertet. Im Schnitt werden 53 Prozent der Textilien wieder verwendet und getragen, 37 Prozent als Putzlappen oder als Basis für Spinn- oder Reißfasern genutzt und stofflich verwertet. Der Rest wird verbrannt oder als Abfall beseitigt.

Quelle: RP
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