| 00.00 Uhr

Viersen
Der Prinzenvogel widersetzte sich standhaft den Schützen

Viersen. Erstmalig trug die St.-Johannes-Bruderschaft Bracht ihren Vogelschuss um die Königs- und Prinzenwürde mitten in Bracht auf dem Bischof-Dingelstad-Platz aus. Nachdem beim Königsschießen bereits bei den Ehrenschüssen Kopf, Flügel und Beine des Vogels wegflogen, wurde es ernst.

Nach mehreren Durchgängen bewies dann Norbert Schrömbgens seine Schießkunst. Er löste diese Aufgabe auf den Punkt. Pünktlich mit dem Glockenschlag um 16.45 Uhr fiel der Königsvogel dann mit dem 59. Schuss. Zu seinen Ministern ernannte er Peter Assel und Dieter Dömges.

Der Prinzenvogel dagegen erwies sich als besonders hartnäckig: 267 Schüsse wurden auf ihn abgegeben, dann verkeilte er sich so sehr auf dem Gestänge, dass er nicht fallen konnte. Die Verantwortlichen entschieden, die Schießanlage umzurüsten, damit das Luftgewehr gegen eine Schrotflinte ausgetauscht werden konnte. Der Lafettenstand wurde entsprechend neu ausgerichtet. Der Papa von Prinzenanwärter Marius Pötter musste ran. Heinz Pötter benötigte dann nochmals drei Schüsse mit der Schrotflinte, um den Prinzenvogel für seinen Sohn Marius herunterzuholen. Somit errang Marius Pötter die Prinzenwürde und ernannte Nicholas Bongartz sowie Peter Wiens zu seinen Adjutanten.

Bei bester Stimmung feierten die Brachter bis in die frühen Morgen-stunden im Brachter Bürgersaal - mit DJ Roland Zetzen. Königin Ulrike wurde gekrönt.

(off)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Viersen: Der Prinzenvogel widersetzte sich standhaft den Schützen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.