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Brüggen
Die Gemeinde Brüggen plant die Zukunft ihrer Schulen

Brüggen. Die Gemeinde bereitet eine neue Schulentwicklungsplanung vor. Nach den Prognosen sind die Schülerzahlen rückläufig; ob diese Zahlen für Brüggen tatsächlich stimmen, wird sich zeigen. Um für den Nachwuchs langfristig ein passendes Unterrichtsangebot zur verfügung zu stellen, müssen sich die Kommunen auch mit den benachbarten Schulträgern abstimmen, welche Schulformen wo angeboten werden. Einstimmig beauftragten die Schulausschussmitglieder die Verwaltung. eine gemeinsame Schulentwicklungsplanung mit den Nachbargemeinden Niederkrüchten und Schwalmtal anzugehen. Geld für die Planungskosten sollen für 2016 in den Haushalt eingestellt werden.

2013 wurde zuletzt die Zukunft der Schulen in den Westkreiskommunen geplant. Seitdem gibt es neue Aufgaben, wie die Inklusion oder die steigende Zahl schulpflichtiger Asylbewerber. Auch diese Faktoren müssen bei den Planungen berücksichtigt werden.

Festgelegt ist auch die Größe für jede Schulform. Grundschulen müssen etwa mindestens 92 Schüler haben, damit sie weiter bestehen können. Auch die Größe der Eingangsklassen ist geregelt: mit 29 Kindern wird eine Klasse gebildet, bei 30 bis 56 Kindern gibt es zwei, bei 57 bis 81 Kindern drei Eingangsklassen. Realschulen benötigen - ebenso wie Gymnasien - in der Sekundarstufe I mindestens zwei Klassen pro Jahrgang, Gesamtschulen mindestens vier Klassen pro Jahrgang. In der Hauptschule sind zwei Parallelklassen pro Jahrgang notwendig. Diese Schulform kann aber auch mit einer Klasse pro Jahrgang fortgeführt werden, wenn für Schüler der Weg zu einer anderen Hauptschule zu weit ist.

(bigi)
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