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Viersen
Die Gereonstraße soll schöner werden

Viersen: Die Gereonstraße soll schöner werden
An der Seite mit den ungeraden Hausnummern erhält die Gereonstraße sieben weitere Bäume. FOTO: Stadt Viersen
Viersen. Die Straße wird mit mehr Grün aufgehübscht, allerdings entfallen drei Parkplätze. Bei einem Info-Abend stellten die Stadt Viersen und das Stadtteilbüro Südstadt den Bürgern die Pläne für den Eingangsbereich der Südstadt vor Von Bianca Treffer

Etliche Fragen, Verbesserungsvorschläge und auch kritische Anmerkungen waren jetzt bei der Bürgerinformationsveranstaltung der Stadt Viersen im Stadtteilbüro Südstadt zu hören. Christoph Vitt, Teamleiter des Ingenieurteams für Verkehrs- und Freianlagen der Stadt Viersen, informierte über die Neugestaltung der Eingangssituation in die Südstadt an der Gereonstraße/Josefsstraße.

Dort plant die Stadt das Entree zu verbessern und die "öde Straßenwüste", wie Vitt die Gereonstraße in Richtung Gereonsplatz beschreibt, mit mehr Grün aufzuhübschen. Die Verknüpfung des Bahnhofes zur Innenstadt soll ansprechender gestaltet werden, so der Plan.

Die bislang bestehende Grüninsel mit den Birken an der Ecke Gereonstraße/Josefsring soll verschwinden. Die Birken hätten Standsicherheitsprobleme und das ungepflegte Grün hinterlasse keinen guten Eindruck, begründet der Teamleiter des Ingenieurbüros. Stattdessen sollen dort künftig ein einzelner Zürgelbaum und eine weitere blühende Grünpflanze stehen. Dazu erhält die Gereonstraße an der Südseite - die Seite mit den ungeraden Hausnummern - sieben weitere Bäume, die in platzsparender Pflanzmethode mit gepflasterter Oberfläche gesetzt und wegen der parkenden Autos mit Schutzpfosten versehen werden.

Die Parkplätze sind in Zukunft nur noch an der Südseite zu finden. Die Stadt zieht sie von der Nordseite komplett ab. Eine Pflanzenanlage auf der Nordseite ist hingegen nicht möglich, da dort die Versorgungsleitungen laufen.

Mehrere Bürger kritisierten, dass durch die Maßnahme dringend benötigter Parkraum entfalle. Laut Vitt handelt es sich allerdings nur um den Verlust von drei Plätzen. Statt der bisherigen 18 Parkplätze sind es später 15 Plätze. Eine Bürgerin äußerte den Wunsch nach einer Einbahnstraße, was andere Bürger aber vehement ablehnten.

Einig hingegen waren sich die 20 Besucher der Veranstaltung, dass die als Baumschutz gedachten Pfosten nicht lange Bestand haben werden, da die Autofahrer sie beim Parken beschädigen würden. Einige Bürger forderten, dass Steine oder sogar Felsbrocken für die Pfosten verwenden solle: "Nur wer sich sein Auto kaputt fährt, passt auf", lautete der Tenor aus den Besucherreihen.

Ratlosigkeit herrschte darüber, wie das Falschparken und das Rasen auf der Straße unterbunden werden könnte. Die Idee der Bodenwellen wollte der Leiter des Ingenieurteams als Anregung mit in die Verwaltung nehmen.

Die Bürger erfuhren außerdem, dass die Beleuchtung erhalten bleibt, die nördliche Einfahrtsecke mit Bodendeckern verbessert wird und die geplante Bauzeit vom 1. Oktober bis Mitte November andauern soll. Die Straße soll auch während der Bauphase befahrbar bleiben. Aktuell laufen die Ausschreibungen für die verschiedenen Gewerke.

Quelle: RP
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