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Thomas Schneider
Die Geschichte unseres Sports

Viersen. Die Kampfsportgemeinschaft Oh-Do-Kwan Dülken stellt in der Sparkasse aus.

Dülken Die Kampfsportgemeinschaft Oh-Do-Kwan Dülken feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Mit ihrem neuen Kooperationspartner, der Dülkener Filiale der Sparkasse, hat der Taekwondo-Verein eine Ausstellung zur Vereinsgeschichte auf die Beine gestellt. RP-Mitarbeiter Paul Offermanns sprach mit dem Vorsitzenden Thomas Schneider auch darüber, was es ab nächster Woche Mittwoch, 26. August, während der Geschäftsstellenzeiten zu sehen gibt.

Was erwartet die Besucher bei der Ausstellung?

Schneider Wir machen eine geschichtliche Darstellung unseres Sports vom ersten Taekwondo-Buch, über verschiedene Literaturen, Videos, Fotos, Plakate unserer vielen Veranstaltungen sowie eine laufende DVD-Präsentation und vieles mehr.

Was ist mit dem Buch?

Schneider Damit bringen wir zum Ausdruck, wie lange es Nachschlagewerke über Taekwondo gibt, wie umfangreich es sich bis zum heutigen Universitätssport entwickelte. Zu diesem Werk von 1965 haben wir über unser Ehrenmitglied Kim Woo Kang einen direkten Bezug zum General Choi Hong Hi, dem Begründer des Namensfinders Tae Kwon Do. Das steht für Beine, Arme und Geist.

In Ihrer Ausstellung spielt ein blaues Sakko eine große Rolle.

Schneider Das Jackett sagt, dass in unserem Verein nicht nur der weiße Kampfanzug getragen wird, sondern schon der erste europäische Kampfrichter sowie Bundeskampfrichter und -prüfer aus unseren Reihen kam. Der verstorbene Walter Löh gehörte schon in den 1960er Jahren zu den ersten Taekwondo-Ausbildungsleitern und gründete die Deutsche Taekwondo-Union mit.

Wer war denn der Vorreiter der Vereinsgründung?

Schneider Das war Walter Fleuth. Er war damals in Dülken 1. Vorsitzender und Initiator für Taekwondo. Ich war als 17-Jähriger mit grünem Gürtel dabei und wurde prompt Jugendwart.

Wann wurden Sie Vorsitzender?

Schneider Vom Jugendwart stieg ich zum stellvertretenden Vorsitzen-den auf und 1984 zum 1. Vorsitzenden - bis heute.

Wie hoch ist der Stellenwert des Vereins in Nordrhein-Westfalen?

Schneider Nach der Mitgliedermeldung des Landessportbundes sind wir der zweitgrößte Verein mit 258 Sportlern innerhalb der Nordrhein-westfälischen Taekwondo-Union. Wir standen auch schon mal an der Spitze.

Wo steht der Verein heute?

Schneider Wir sind auf Deutschland bezogen der Verein mit den meisten Danträgern bis zum 7. Dan, den ich auch selber ablegen konnte. Wir sind gut aufgestellt in der Nachwuchsarbeit, im Erwachsenen- und im Familiensport. Was uns fehlt, sind leistungsbezogene Jugendliche.

Quelle: RP
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