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Lobberich
Die jungen Forscher arbeiten in Lobberich

Lobberich: Die jungen Forscher arbeiten in Lobberich
Die Auszeichnung "Haus der kleinen Forscher" erhielt jetzt die katholische Grundschule am See. Die Kinder führten ihren erwachsenen Gästen während des Schulfestes einige Experimente vor. FOTO: Franz-Heinrich Busch
Viersen. Darauf hatten die Mädchen und Jungen der katholischen Grundschule am See beim diesjährigen Sommerfest schon sehnlich gewartet. Endlich gab Schulleiterin Susanne Dückers das Signal, und die Kinder legten los: "Das kannst du auch - Hey - alles klar, Deutschland sucht den Forscher Star. Schau raus in die Welt, dein Wissen zählt, das kannst du auch", sie sangen lauthals ihr selbst komponiertes Forscher-Lied.

Denn jetzt ist es amtlich, die KGS an der Sassenfelder Straße ist nicht nur die zweite Grundschule in Nettetal (nach der KGS Breyell), die zum "Haus der kleinen Forscher" zertifiziert wurde. "Sie ist überhaupt die zweite Grundschule im ganzen Kreis Viersen, die als Haus der kleinen Forscher zertifiziert wird", berichtete Daniela Schiefner. Die Leiterin des regionalen Bildungswerk im Kreis Viersen war eigens nach Lobberich gekommen, wo sie feststellte, die Auszeichnung spreche für die Akteure in Nettetal.

Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" stimmte mit ihrer Entscheidung der Bewerbung der Grundschule am See zu. Sie hatte die geforderten Qualitätskriterien erfüllt. Das Schulfest zum Ende des Unterrichtsjahrs 2014/15 stand daher ganz im Zeichen des Forschens und Experimentierens. Schulrat Thomas Bongartz überreichte Schulleiterin Susanne Dückers bei dieser Gelegenheit die begehrte Plakette.

Regelmäßig gehen die Mädchen und Jungen der Lobbericher Grundschule auf Entdeckungsreise. Dabei erleben sie die alltägliche Begegnung mit Mathematik, Naturwissenschaften und Technik. Das Schulfest war thematisch auch für die Besucher entsprechend aufgebaut. Es bot vielfältige Möglichkeiten zum Forschen und Entdecken, besonders ins Auge fiel die sehr interessant gestaltete Experimentier-Mitmachshow. In ihrem Experimentier-Raum, der einem richtigen Labor ähnelt, herrscht für die Grundschüler strenge "Kittel-Pflicht".

In ihrem ersten Experiment beschäftigten sie sich mit dem Wasser. "Das war schon spannend für die Kinder", erzählte Martina Schulte-Tenderich, die die Experimente der Kinder zur Zertifizierung dokumentierte. Beim Sommerfest hätten die Kinder gleich in die nächste Experimentier-Stufe einsteigen können, denn es regnete zeitweilig Bindfäden. Doch der Lobbericher Wind wehte zum Nachmittag hin die Wolken weg, und die Sonne zeigte sich.

Das "Haus der kleinen Forscher" ist mittlerweile die größte Frühbildungsinitiative Deutschlands. (ivb)

Quelle: RP
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