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Viersen
Die Reiterei von Hoser war diesmal König und Minister

Viersen. Im Hoser begannen die die St.-Petri-Schützen bereits am Donnerstag zu feiern. Sie setzten die Krone für die Königsburg und machen daraus einen langen Abend. Beim beim Schützenfest in Hoser gab es allerdings keine Reiterei. Der sonst hoch zu Pferd sitzende Major Thorsten Schormann zog nämlich nun als Schützenkönig auf, und der Generaloberst Stefan Leenen war ein Minister. Beide reiten sonst dem Schützenzug voran. "Es ist das erste Mal seit meiner Kindheit, dass wir keine Reiterei haben", sagte Pressewart Uwe Glasmachers.

Sein Bruder Thomas Glasmachers war ebenfalls Minister und die erste St.-Petri-Königin und Bezirks-königin Susanne Greven an seiner Seite Ministerfrau. Thorsten Schormann wollte bereits vor fünf Jahren in Hoser den Vogel schießen, unterlag damals aber Susanne Greven. "Das tat der Freundschaft keinen Abbruch", beteuerte Glasmachers lachend.

Die Königsburg steht an "zu den Mühlenwegen" bei Minister Stefan Leenen. Die Schützen überschritten nicht die Pfarrgrenzen - König Thomas Schormann wohnt in der Stadt. Damit während des Schützenfestes die Befehlskette funktionierte, wurde Hauptmann Bernd Stefka zum General befördert, Peter Ruland zum Major und Uwe Prell zum Hauptmann. Der Umzug lockte etliche Zuschauer an die Straßen. Verpflichtet waren neben dem Viersener Tambour Corps "Gut Freund" Overhetfeld, Reitercorps Gerichshausen und Musikverein Winnekendonk. Die Hoser Pickelhauben feierten 25-jähriges Bestehen. Als Gäste kamen Bruderschaften aus Bockert, Oberbeberich, Noppdorf, Hamm, Rahser und Ummer. Gestern schoss die Gesellschaft erstmals ihren König für 2017/18 aus. "Aufgrund des großen Aufwandes eines Schützenfestes ziehen wir nur noch alle zwei Jahre eines auf", sagte Uwe Glasmachers.

(off)
 
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