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Schwalmtal
Eiche, Ahorn und Platane im Kinderdorf-Park gepflanzt

Schwalmtal. Im vergangenen Jahr wurden rund um Haus Clee sieben Bäume gefällt, jetzt sind sieben neue hinzugekommen

Im Bethanien Kinderdorf in Waldniel sind neue elf neue Bäume gepflanzt worden. Sie sollen bald auch auf dem Baumkatasterplan des Kinderdorfs zeichnerisch eingepflegt werden. "Leider mussten wir im letzten Jahr sieben Bäume fällen, sie waren abgestorben und haben nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern auch die Sicherheit der Kinder und Mitarbeiter gefährdet", erklärt Simon Gorißen von der Haustechnik des Kinderdorfs. "Darunter fielen auch zwei alte amerikanische Roteichen am Eingangstor. Für uns war klar, dass wir diese ersetzen möchten."

Zwei amerikanische Roteichen, eine Rosskastanie, eine Stieleiche, einen Feldahorn, drei amerikanische Stadtlinden, eine Platane, eine Hainbuche und einen Spitzahorn hat das Haustechnikteam nun mit Bagger und Spaten in die Erde gebracht. "Bis diese die alte Höhe erreicht haben, werden natürlich Jahre vergehen", sagt Kinderdorfleiter Dr. Klaus Esser. "Es ist aber ein gutes Gefühl, zu wissen, dass der Parkcharakter auch noch in Jahrzehnten so bestehen bleiben wird."

Schon Seifenfabrikant Eduard Rosbach, der von 1870 bis 1874 ein neues Anwesen auf dem Gelände an der Ungerather Straße baute, ließ seiner Vorliebe für exotische Pflanzen freien Lauf: Im Park pflanzte er Schwarzerlen, Bergahorn, Graupappeln, Weymouthkiefern, Trauerbuchen oder Roteichen und bewunderte die jahrhundertalten Mammutbäume, die noch heute im Dreierensemble ihre Schatten auf die Anlage werfen.

Quelle: RP
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