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Viersen
Ein bisschen "fremdgegangen"

Viersen. Er ist Mönchengladbacher von Geburt an. Doch dann ist Paul Mund junior doch ein klein bisschen "fremdgegangen": 1970 sind er und seine Frau Christel auf der Suche nach einer neuen Wohnung in Viersen fündig geworden, haben dort in Heimer, kaum mehr als einen Kilometer von der Stadtgrenze entfernt, gebaut.

"Frische Luft, Ruhe, ein wenig ländliche Umgebung, wir haben uns hier immer sehr wohlgefühlt", sagen sie. "Die Kinder sind hier groß geworden, haben hier gespielt. Doch zur Schule sind sie in Gladbach gegangen, und wir fühlen uns auch nach fast fünf Jahrzehnten noch als Gladbacher." Wie viele Nachbarn in der kleinen Wohnstraße, die ebenfalls damals dort gebaut haben. Natürlich ist Paul auch 65 Jahre lang seinem 1951 gegründeten Gladbacher Kegelklub "Sterntaler" treu geblieben.

Das Ehepaar Mund genießt das Leben. Früher sind sie viel gereist, machten alljährlich Urlaub im Allgäu, Namibia wurde ihr Lieblingsland "in dem wir wirkliche Freunde haben". Sie sind Ski gefahren, bis Paul nach einem Unfall wegen seines Knies diesen Sport aufgeben musste. Nun fährt er fast täglich mit dem Rad, das seit einem Jahr elektrische Unterstützung hat. 3000 Kilometer im Jahr kommen so locker zusammen; seine Frau ist auch gerne dabei, aber meist per Nordic-Walking unterwegs. Langeweile kennen die beiden jedenfalls nicht.

(oes)
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