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Brüggen
Ein Brachter Energiezentrum könnte sich lohnen

Brüggen. Die Machbarkeitsstudie eines Grevener Ingenieurbüro zur Errichtung eines weiteren Energiezentrums für das Schulzentrum in Bracht lag nun dem Bauausschuss vor. Ausgegangen wird dabei von einem Festbrennstoffkessel, der durch Hackschnitzel aus dem ortsansässigen Forstbetrieb befeuert werden soll. Ein Erdgaskessel soll Zeiten mit besonders hohem Wärmebedarf abdecken, ein Wärmespeicher könnte die täglichen Bedarfsschwankungen ausgleichen. Eine Förderung durch die KfW-Bank ist möglich. Es wird von einer Amortisierungszeit von rund sieben Jahren ausgegangen.

Die Gemeinde Brüggen müsste rund 352.000 Euro investieren, 71.000 Euro kämen durch die Förderung hinzu. Ein Teil der Förderung würde entfallen, wenn die Gemeinde im Zuge des aktuellen Straßenausbaus in der Zufahrt zum Brachter Sportplatz Leerrohre verlegen würde, um Kosten für ein erneutes Aufreißen der Straße zu sparen.

Ulrich Siebert (Grüne) schlug nun vor, das Machbarkeits-Szenario einmal mit und einmal ohne das Brachter Hallenbad durchzuspielen. Im Arbeitskreis Energiezentrum sollen zudem weitere Fragen geklärt werden.

(bigi)
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