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Serie Grünes Glück
Ein Stück Paradies im Schrebergarten

Serie Grünes Glück: Ein Stück Paradies im Schrebergarten
Anna Kinder setzt in ihrem Schrebergarten im Rahser auch mit bunt blühenden Pflanzen im Kübel farbliche Akzente. FOTO: paka
Viersen. Anna Kinder wollte sich eigentlich nur etwas entspannen — und kam so zu einem Schrebergarten. Bis heute hat sie es nicht bereut und ihr eigenes kleines, grünes Reich geschaffen Von Jiota Kallianteris

Viersen Vor fünf Jahren suchte Anna Kinder nach einem kleinen Garten. Sie wünschte sich einen Ort zum Wohlfühlen und Entspannen. Es sollte ein grünes Fleckchen Erde sein, das sie nach ihren Vorstellungen in ein eigenes kleines Reich verwandeln, und an dem sie ihrem Hobby, der Gartenarbeit, nachgehen konnte. Dass es gleich ein Schrebergarten werden würde, daran hätten sie und ihr Mann nie gedacht. Schließlich bedeutet so eine Anlage ein bisschen mehr, als ab und an mal den Rasen zu mähen.

Doch es war Liebe auf den ersten Blick, als man sich den Garten "nur kurz ansehen wollte". "Die schöne und ruhig gelegene Schrebergartenanlage im Viersener Ortsteil Rahser hat es mir sofort angetan", erinnert sich Anna Kinder.

Es blieb nicht nur beim "anschauen" und bald waren die Formalitäten mit dem Verein Rathuser Feld geklärt. "Plötzlich ist man stolze Besitzerin eines Schrebergartens", erzählt die 44-jährige lachend. Anfangs musste einiges an grober Arbeit erledigt werden, bevor es zu einem kleinen Paradies wurde. "Wir haben die Laube ausgeräumt, von innen ausgebessert und außen weiß gestrichen. Die Beete wurden anders bepflanzt sowie ein kleines Gewächshaus angelegt. Gemüse, Beeren und frische Kräuter aus dem eigenen Garten schmecken einfach besser", findet Anna Kinder. Ihre Mutter Sophia hilft mit ihrem Fachwissen bei der Gartenpflege. "Sie kommt oft hierhin und schaut nach dem Rechten. Als Rentnerin freut sie sich über die Beschäftigung, vor allem, da sie Gartenarbeit liebt."

Mutter Sophia kennt auch einige Kniffe und Tricks. Einen verrät sie. Nämlich, dass bei den Rosen immer darauf zu achten sei, verblühte Knospen oder Blüten sofort zu entfernen. Sie kosten den Rosenstock zuviel Kraft, die die Pflanze braucht, um erneut zu blühen und neue Triebe zu werfen. "Unsere Rosen blühen die ganze Sommerzeit hindurch ganz prächtig", erzählt Anna Kinder stolz. Die Rosenpflege überlässt sie ganz ihrer Mutter. "Dafür muss man ein Händchen haben. Mein Mann ist für den Teich zuständig und er mäht den Rasen", erzählt sie augenzwinkernd. Ihre Lieblinge sind die Gemüsebeete und das Gewächshaus. So sind die Aufgaben gerecht verteilt.

Dackelhündin Gipsy bewacht ihr Revier lautstark, liebt die herumhüpfenden Frösche und den Teich mit den Seerosen und Goldfischen, der das Zentrum des Gartens bildet. "Nach Feierabend und am Wochenende sitzen wir gemütlich beisammen und genießen den Anblick, die Ruhe und fühlen uns wie im Urlaub. Natürlich eignet sich der Schrebergarten auch hervorragend zum Feiern. Dann laden wir unsere Freunde und Schrebergartennachbarn ein, haben eine schöne Zeit und freuen uns über unser ,Grünes Glück'", fügt Anna Kinder zufrieden hinzu.

Quelle: RP
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