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Ausflugstipp
Eine Radtour rund um Kempen

Viersen. Jetzt wird es wärmer - Zeit, den Drahtesel zu putzen und sich aufs Fahrrad zu schwingen. Der Kreis Viersen empfiehlt diese Tour, die an Rittersitzen und Kapellen vorbei führt.

Die erste Radroute des Monats des Kreises Viersen in diesem Jahr startet im Kempener Stadtteil St. Hubert an der Pfarrkirche St. Hubertus, Hauptstraße 21. Die März-Radtour führt auf dem installierten Radknotenpunktnetz rund um Kempen. Von Knotenpunkt (KP) 12 geht es Richtung Westen zu KP 13. Die Radler durchqueren Schauteshütte und erreichen KP 19. Im weiteren Verlauf passieren die Radfahrer Haus Velde, einen ehemaligen Gutshof aus dem 14. Jahrhundert, der sich heute in Privatbesitz befindet. Auf dem Weg zu KP 43 verläuft die Tour durch das Kempener Land. Sie führt vorbei am Haefskreuz aus dem Jahr 1890 sowie an der Kapelle Heumischhof in Schmalbroich. Diese ist durch ihre Entstehungsgeschichte sehr bedeutend für die Stadt Kempen.

Vom KP 43 lohnt ein Abstecher zur Kriegergedächtniskapelle und Hl. Brigida, die Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Zurück am KP 43 geht es weiter durch die Bauernschaft Ziegelheide zu KP 6. Dort befindet sich das Kloster Mariendonk aus dem 19. Jahrhundert. Die Abtei wird noch heute von Benediktinerinnen geleitet. Auf dem Weg zu KP 5 führt die Tour durch das Naturschutzgebiet Grasheide und Mülhausener Benden. Im weiteren Verlauf Richtung KP 4 liegt Haus Steinfunder. Es handelt sich hierbei um einen ehemals wasserumwehrten Rittersitz aus dem Jahre 1365. Über den KP 15 hinweg, verläuft die Route vorbei an der historischen Kapelle St. Peter zu KP 84. Die Kapelle ist der älteste kirchliche Bau des Kempener Landes und wurde erstmals 1085 urkundlich erwähnt.

Auf der weiteren Route zu KP 83 passieren die Radler das Heiligenhäuschen St. Peter sowie Gut Heimendahl. Der ehemalige Herrensitz mit Ursprüngen aus dem 14. Jahrhundert beherbergt heute neben einem Bauernhof auch einen Arche-Hof mit seltenen Haustierrassen. Durch Königshütte hinweg erreichen die Radfahrer über den KP 46 den KP 48. Hier lohnt ein Abstecher zur Wasserburg Gastendonk. Die ehemalige Burg soll bereits um das Jahr 1000 auf einem Hügel errichtet worden sein. Von KP 48 geht es weiter durch ein Naturschutzgebiet. Am Scheifen-Heiligenhäuschen verläuft die Tour links zu KP 17. Am ehemaligen Rittersitz Haus Erprath und Heiligenhäuschen vorbei, erreichen die Radler KP 80. In unmittelbarer Entfernung befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Antonius mit ihrem Missionskreuz aus dem Jahr 1893.

Zurück über KP 80 geht es im weiteren Verlauf bergab zu KP 41. Am Wegesrand passieren die Radfahrer die Kastenbockwindmühle und die Antoniuskapelle, ursprünglich "Cobbers-Heiligenhäuschen", aus dem 18. Jahrhundert. Durch das Landschaftsschutzgebiet Tote Rahm hindurch verläuft die Tour zu KP 41 in Bendheide. Weiter geht es links durchs Kempener Land Richtung St. Hubert. Nach rund 44 Kilometern erreichen die Radler den Ausgangspunkt am KP 12.

Quelle: RP
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