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Niederkrüchten
Einstimmig für Doppeldecker

Niederkrüchten. In der Diskussion um den Rollenden Jugendtreff "Big Bass" hat sich die Gemeinde Niederkrüchten positioniert.

Der Hauptausschuss verfasste am Dienstagabend einstimmig einen Eilantrag an den Jugendhilfeausschuss des Kreises, aus dem die Wertschätzung für den bisherigen Doppeldeckerbus spricht, der aber auch eine gewisse Offenheit für alternative Lösungen signalisiert: "Bei der Weiterentwicklung der mobilen Jugendarbeit für die Gemeinde Niederkrüchten muss der bisherige Leistungsumfang des Angebots ,Rollender Jugendtreff' in gleicher Qualität (einschließlich Raumangebot) erhalten bleiben.

Neue Konzepte müssen sich am bisherigen Angebot orientieren." So lautet der einstimmig verabschiedete Beschluss. In der Diskussion zeigte sich gleichwohl viel Sympathie für eine Fortführung des Rollenden Jugendtreffs in der bisherigen Form. Einige Tage zuvor hatte eine Initiative zum Erhalt des Big Bass über 400 Unterschriften an Bürgermeister Herbert Winzen überreicht.

Der Kreis möchte den Doppeldeckerbus, der zwar seit rund acht Jahren durch Schwalmtal und Niederkrüchten tourt, aber immer noch den Status eines Modellprojekts hat, zum 1. Januar 2012 durch eine dauerhafte mobile Jugendarbeit ablösen. Worin die bestehen könnte, deutete Kreis-Sozialdezernent Ingo Schabrich an. Denkbar sei für Niederkrüchten ein neunsitziger Kleintransporter, der auf die Bedürfnisse der mobilen Jugendarbeit zugeschnitten werden könnte.

Das hätte den Vorteil, dass der Fahrer keinen Busführerschein braucht. Ein anzuhängender Wohnwagen könnte zusätzlichen Raum für Gespräche und Angebote schaffen. Darüber hinaus sollen die für die mobile Jugendarbeit bereitgestellten pädagogischen Fachkraftstunden ausgeweitet werden.

Quelle: RP
 
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