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Schwalmtal
Engel Hettwich geht solo auf Tour

Schwalmtal. Im Karneval plaudert Hedwig Sieberichs als himmlisches Wesen über Gott und die Welt. Ihr erstes Soloprogramm führt sie nun in die Amerner "Brücke"

Unter dem Titel "Der (Heiligen)Schein trügt" hat Hedwig Sieberichs ihr erstes kabarettistisches Soloprogramm entwickelt. Die Schwalmtalerin, die als "Engel Hettwich" im Karneval die Jecken begeistert, will jetzt auch außerhalb der närrischen Saison die Menschen zum Lachen bringen. Ihr erstes Soloprogramm zeigt sie nun am Mittwoch, 26. April, im Pfarrzentrum "Die Brücke", Antoniusstraße 3 in Amern. Beginn ist um 20, Einlass um 19 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Aral-Tankstelle Gisbertz, Hauptstraße 48 in Amern, in Waldniel bei Pressewelt Aretz, St.-Michael-Straße 5, sowie im Café Ferne Welten, Marktstraße 5.

Vor einigen Jahren entwickelte Hedwig Sieberichs die Figur des Engels nach einer Hochzeit von Freunden. Das kam so gut an, dass sie fortan als "Engel Hettwich" im Karneval auftrat. Immer wieder neue Geschichten dachte Sieberichs sich aus, angesiedelt irgendwo zwischen Himmel und Erde. Die Scherze des himmlischen Flügelwesens kommen bei Männern wie Frauen gut an. Gags unter der Gürtellinie seien nicht ihr Ding, erklärt Sieberichs, auch mache der Engel keine Witze über andere, sondern nehme sich am liebsten selbst auf die Schippe.

Seit über zehn Jahren ist die gebürtige Mönchengladbacherin nun auf rheinischen Bühnen als Engel mit Fliegerbrille und wippendem Heiligenschein unterwegs. Mit dem fröhlichen Flatterwesen werden Besucher ihres ersten Solo-Abends ein Wiedersehen feiern - und darüber hinaus Sieberichs auch als Kabarettistin kennenlernen.

"Da ich als Engel im Karneval nicht immer alle Themen bedinen kann, habe ich die Dinge, die mir persönlich unter den Nägeln brennen, als Hedwig Sieberichs humoristisch im ersten Teil von ,Engel Hettwichs' kabarettistischem Soloprogramm aufgearbeitet", erklärt die Schwalmtalerin. In ihrem Programm will sie den Besuchern humorvoll, ironisch und typisch rheinisch ihre Sichtweise auf die Menschen und die Dinge des Alltags näherbringen, eigene Erlebnisse in Fitnessstudio und Supermarkt humoristisch verarbeiten. Aber auch Themen wie Umweltverschmutzung und Jugend nimmt sie aufs Korn.

Im zweiten Programmteil verwandelt sie sich dann in den "Engel Hettwich" - der "himmlisch jeck und irdisch witzig" von seinen Erlebnissen berichten wird. Sieberichs verspricht ein kurzweiliges, fast zweistündiges Programm, das zuweilen zum Nachdenken anregen will - dem Motto entsprechend: "Der (Heiligen)Schein trügt".

(biro)
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