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Viersen
Fährt der "Big Bass" in eine sichere Zukunft?

Viersen. Wenn es nach den Gemeinderäten in Niederkrüchten und Schwalmtal geht, dann könnte der rollende Jugendtreff "Big Bass" bald in eine sichere Zukunft rollen. Am morgigen Donnerstag ist der Bus zunächst Thema im Kreisausschuss, bevor am Donnerstag, 22. September, der Kreistag eine Entscheidung fällen soll.

Der bunte Doppeldecker, den Sozialpädagoge Eric Loll steuert, soll in eine Regeleinrichtung überführt werden. Über Jahre hinweg war der rollende Jugendtreff als Projekt geführt worden, das immer wieder verlängert worden war. Träger der Einrichtung ist der katholische Kirchengemeindeverband Brüggen-Niederkrüchten. Der Bus besucht kleine Ortsteile in Niederkrüchten und Schwalmtal und macht dort pädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche. Finanziert wird der "Big Bass" derzeit zur Hälfte vom Kreis Viersen, zu je 17,5 Prozent von den Gemeinden Niederkrüchten und Schwalmtal sowie zu 15 Prozent von der Kirche als Träger.

Der Träger legte ein Konzept vor, das die Kreisverwaltung in ihrer Vorlage für die morgige Sitzung stimmig nennt: "Es sind alle Inhalte und Rahmenbedingungen für den Dauerbetrieb des ,Big Bass' enthalten." Der Kreisjugendhilfeausschuss stimmte im Frühjahr dem Konzept zu und empfahl dem Kreistag, den "Big Bass" zur Regeleinrichtung zu machen. Auch die Räte in Niederkrüchten und Schwalmtal stimmten mehrheitlich zu. Schwalmtal schloss allerdings aus, sich an weiteren Investitionskosten zu beteiligen, etwa wenn ein neuer Bus angeschafft werden müsste.

Sollte der Kreistag zustimmen, ändert sich die Kostenverteilung. Für 2016 zahlt der Kreis für den "Big Bass" 42.000 Euro. Würde der Bus zur Regeleinrichtung, würde der Kreis Viersen rund 49.000 Euro jährlich bezahlen. Er übernimmt dann 56,6 Prozent der Betriebskosten, Niederkrüchten und Schwalmtal je 14,15 Prozent, die Kirche als Träger 15,1 Prozent.

(biro)
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