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Viersen
Fast 1000 Besucher beim Instrumententag

Viersen. Die Kreismusikschule lud dazu ein, Instrumente auszuprobieren. Bands und Gruppen traten auf Von Lena Meyer

Etwas unsicher steht der kleine Junge vor dem Keyboard. "Fass doch ruhig mal an", sagt seine Mutter. Der Junge streckt eine Hand aus, berührt vorsichtig eine der Tasten. Durch den ersten Ton ermuntert, fällt der nächste Griff in die Tastatur schon etwas energischer aus. Der Junge strahlt.

Szenen wie diese konnten Besucher am vergangenen Wochenende in vielen Räumen der Kreismusikschule am Hermann-Hülser-Platz in Viersen beobachten. Beim Instrumententag informierten sich fast 1000 Besucher über das Programm und die Angebote der Musikschule. Unter dem Motto "Was klingt denn da?" waren Interessierte jeden Alters eingeladen, verschiedene Instrumente und Spielarten der Musik kennenzulernen und auszuprobieren. Schulleiter Ralf Holtschneider freute sich über die große Resonanz: "Der Instrumententag wurde toll angenommen. Unsere Zielgruppen - Eltern mit Kindern, junge Erwachsene und Senioren - nutzten die Möglichkeit, mit Dozenten ins Gespräch zu kommen und die Vielfalt des Angebots kennenzulernen."

Im Rahmenprogramm begeisterten Gruppen und Bands der Musikschule, lockten Zuhörer immer wieder in einzelne Räume und in das Foyer zurück. Viele Besucher trugen ebenfalls zur Klangkulisse des Tages bei: Auf den Gängen war zum Beispiel der Gesang eines soeben zusammengestellten Chores zu hören, der "The Lion sleeps tonight" sang, während sich zwei Türen weiter ein junger Mann mit Blechblasinstrumenten am "Marsch des Bösen" aus den "Star Wars"-Filmen versuchte.

Holtschneider war von den mitreißenden Vorstellungen seiner Schüler begeistert: "Es ist schön, die ganze Bandbreite zeigen zu können und diese Arbeit dann der Öffentlichkeit auf tollem Niveau zu präsentieren. So kann man auch erstmal gucken und zuhören, ob ein bestimmtes Instrument oder eine bestimmte Musikrichtung etwas für einen ist." Musizieren sei aber grundsätzlich für jeden etwas, so Holtschneider: "Musik ist für alle Altersgruppen eine Möglichkeit, kreativ tätig zu sein. Sie macht Spaß und den Kopf frei - unabhängig davon, ob man als Schüler zum Beispiel jeden Tag musiziert oder als Berufstätiger nur einmal pro Woche. Es geht um das Miteinander."

Neben Musikdozenten waren auch einige Händler aus der Umgebung vertreten. Sie beantworteten Fragen der Besucher rund um Gitarre und Blockflöte, aber auch Ukulele und Eierrassel. Bernd Buschmann und Andreas Lehnen vom Musikgeschäft "Acoustic Delite" in Viersen freuten sich über den großen Zuspruch: "Das Feedback ist überwältigend. Vor allem kleinere Kids haben hier heute alles ausprobiert, aber auch alle anderen zeigten sehr, sehr viel Interesse."

Quelle: RP
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