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Viersen
FDP warnt vor weiteren Schulden im Etat

Viersen. Stadtverband spricht sich für noch breiteres Kulturangebot aus: "Ein Beitrag zur Zukunftssicherung."

Zum Viersener Etat forderten die Liberalen: "Das Ziel der Konsolidierung darf nicht aus den Augen verloren werden." Die FDP warnte bei ihrem Dreikönigstreffen davor, "unter dem Vorwand der Flüchtlingskrise eine weitere Verschuldung auf sich zu nehmen". Dem Bürger solle nicht mit Steuererhöhungen in die Tasche gegriffen werden. Das sei für die Viersener Liberalen keine Lösung, stellte der Vorsitzende des FDP-Stadtverbands, Dr. Frank a Campo, heraus.

Mit Blick auf die hohe Zahl der Flüchtlinge dankte a Campo allen Bürgern, die sich einbringen: Es werde Bewundernswertes geleistet. Das Thema Flüchtlinge will die Viersener FDP weiterverfolgen. Unter dem Titel "Was bedeutet die Flüchtlingskrise für Viersen?" sollen Möglichkeiten und Grenzen der Kreisstadt aufgezeigt werden.

Sich stark in Einzelthemen in der Stadt Viersen einbringen, dabei im Blick haben, was den Menschen wichtig ist - das soll der Kurs des Viersener FDP-Stadtverbandes 2016 sein. Frank a Campo: "Wir sind gefordert, der Stimme der Bürger in den planerischen und politischen Gremien Gehör zu verschaffen." Als Beispiel nannte er die Verkehrssituation am Hoserkirchweg. Die FDP wolle dort weiterhin die Interessen der Menschen vertreten, die am Allgemeinen Krankenhaus (AKH) wohnen, so der Vorsitzende.

Auch Geduld sei unverzichtbar. A Campo erinnerte daran, dass es anderthalb Jahre gedauert hätte, bis die Stadtverwaltung Viersen den FDP-Vorschlag aufgriff, Jugendlichen ohne Schulabschluss als Stadt einfache Tätigkeiten anzubieten, um ihnen einen Weg ins Berufsleben zu ermöglichen.

Zur Schulentwicklung vertritt die FDP die Haltung, dass "auf Kosten der förderbedürftigen Kinder unter dem Deckmantel der UN-Menschenrechtskonvention Geld, Sachmittel und pädagogische Betreuung zusammengestrichen werden". "Wir können außer langanhaltendem Protest leider nicht viel machen", sagte der Stadtverbandsvorsitzende. Bei diesem Thema seien die liberale Landespartei und insbesondere die Landtagsfraktion gefragt.

Die Kulturpolitik liegt dem FDP-Stadtverband weiterhin am Herzen. Seine Einschätzung: Viersen sei kulturell generell gut aufgestellt. Für die Zukunft müsse dieses Kulturleben, das die Kreisstadt präge und das sich von den umliegenden Gemeinden abhebe, noch weiter ausgebaut und nach außen getragen werden. "Die nachhaltige Steigerung des Viersener Kulturangebotes ist ein Beitrag zur Zukunftssicherung unserer Stadt", sagte a Campo.

(tre)
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