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Viersen
FDP will Bürger mehr beteiligen und Mitarbeit in der Partei erleichtern

Viersen. Beim Ortsparteitag der Viersener Liberalen zeigt sich die Partei selbstbewusst und optimistisch, Bürger für die FDP gewinnen zu können. Von Bianca Treffer

Gut besucht präsentierte sich der Ortsparteitag des FDP-Stadtverbandes Viersen, der mit einem Rückblick startete. Vorsitzender Frank a Campo schaute nochmals auf die Kommunal- und Europawahl mit der parallel laufenden Kreistagswahl sowie die mit der Landratswahl kombinierte Bürgermeisterwahl zurück.

Ein klar kommunal zugeschnittenes Wahlkonzept habe dem gesamten Team viel Arbeit bereitet, so sein Tenor. Das Ergebnis fuhr zwar zwei Ratsmandate weniger als zuvor ein, aber nichtsdestotrotz habe die FDP dem negativen Trend in einigen Wahlbezirken entgegensteuern können. Einen Bürgermeisterkandidaten stellte die FDP nicht, dafür ging aber Wolfgang Lochner als Landratskandidat ins Rennen, der mit 16 Prozent ein gutes zweistelliges Ergebnis einfuhr.

Bei der aktuellen Arbeit betonte a Campo die Dringlichkeit, zu wichtigen politischen Themen Informationen und liberale Ansätze zu sammeln, aufzuarbeiten und aus ihnen zusammen auf Viersen bezogene Positionen und Handlungskonzepte zu erarbeiten. "Wir stellen uns thematisch breit auf und das nah am Bürger", sagte der Vorsitzende. Als Beispiel brachte er die Verkehrssituation am Allgemeinen Krankenhaus ein. Parallel zu den von der FDP gestellten Anträgen in den Ausschüssen werde das Thema im Kontakt mit den betroffenen Anwohnern bearbeitet und vertieft.

Aber auch die schulische Inklusion und die Flüchtlinge seien wichtige Themen. Die Entwicklung von Handlungskonzepten stehe im Vordergrund - wobei das neue Leitbild der FDP eine große Rolle spiele. Viel Lob gab es für den scheidenden Schatzmeister Karl-Anton-Peters, der nun nach 15 Jahren sein Amt niederlegte. Seine Nachfolge tritt Wai-Chuong Lee an. Die Spitze des Ortsverbandes bleibt dabei unverändert, wie die Wahl zeigte. A Campo ist weiterhin Vorsitzender. Udo van Neer bleibt erste Stellvertreter und Alexandra Hurschler zweite Stellvertreterin. Für die gute Zusammenarbeit innerhalb der Partei und mit Fraktionsvorsitzendem Stefan Feiter bedankte sich a Campo herzlich. Dieses gemeinschaftliche Arbeiten soll auch die Zukunft bestimmen.

Der Vorsitzende machte deutlich, dass er den Kontakt zu den Mitgliedern intensivieren und die sozialen Medien ausbauen möchte. Die Gewinnung neuer Mitglieder steht ebenfalls auf der To-do-Liste, wobei die Partei neue Wege einschlägt. Die Zukunft sehe flexible vernetzte Aktivitäten vor statt starrer Mitarbeit und dem regelmäßigen Besuch von Fraktionstreffen. "Wir wollen es den Menschen leicht machen, sich zu engagieren", betonte a Campo.

Der Kreisvorsitzende Wolfgang Lochner hob die kontinuierliche und nachhaltige Aufwärtsbewegung der Partei auf Länder- und Bundesebene hervor. Ein Trend, der sich beim Ortsparteitag widerspiegelte. Es waren mehrere interessierte Gäste vor Ort, die auch einige Aufnahmeanträge abgaben.

Quelle: RP
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