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Viersen
Fit in den Frühling mit der richtigen Ernährung

Viersen: Fit in den Frühling mit der richtigen Ernährung
Tomaten, Gurken und Minze: Die kalte Tomatensuppe birgt viele Aromen und ist eine erfrischende Mahlzeit. FOTO: Busch, Franz-Heinrich sen. (bsen)
Viersen. Acht leichte Rezepte für die Sommerküche — bei einem Koch-Workshop im Rahmen der Aktion "Fit in den Frühling" von RP und NEW testete die Nordic-Walking-Gruppe Geschmack und Kalorienzahl Von Bianca Treffer

Der erste Eindruck ist mediterran. An den Kochinseln im NEW-Kochstudio im Viersener Stadthaus geben sich Tomaten, Auberginen, Paprika, Staudensellerie, Chilis, Melonen, Gurken, unterschiedliche Kräuter und Schafskäse neben Olivenölen ein buntes Stelldichein. "Heute Abend sind drei Viertel der Gerichte pflanzlichen Ursprungs. Der Rest besteht aus etwas Fisch, wenig Fleisch und Milchprodukten", sagt Ökotrophologin Ursula Fiering-Willeboordse.

Unter dem Titel "Neues aus der Sommerküche" stehen für die Nordic Walker von "Fit in den Frühling" acht Rezepte auf dem Speiseplan, die mit frischem Gemüse und Früchten punkten und damit eine Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen garantieren. Ein weiterer Vorteil: Sie stärken das Immunsystem und helfen beim Gewichtsmanagement.

Das Besondere der Powerquiche: Der Teig besteht aus Haferflocken. FOTO: Busch, Franz-Heinrich sen. (bsen)

Denn selbst die Hauptspeisen bleiben mit ihrer Kalorienanzahl im unteren Bereich. "Wir haben diesmal einige Hülsenfrüchte dabei. Diese sind ein sehr guter Lieferant für pflanzliches Eiweiß. Sie haben einen hohen Anteil essenzieller Aminosäuren und sind damit sehr gesund", berichtet Fiering-Willeboordse und verweist darauf, dass die UN das Jahr 2016 zum Jahr der Hülsenfrüchte ausgerufen hat.

Das Schmorhähnchen mit Chili eignet sich auch als Hauptgericht. FOTO: Busch, Franz-Heinrich sen. (bsen)

Bevor es in Teams an die Kochinseln geht stellt die Ernährungswissenschaftlerin alle Rezepte kurz vor. Die kalte Tomatensuppe mit den geeisten Gurkenbällchen sorgt für erstaunte Gesichter und beim Kichererbsen-Salat mit Schafskäse gibt das Gros der Nordic Walker ehrlich zu, dass sie noch nie etwas mit Kichererbsen selbst gemacht haben.

Lasagne einmal anders: Es geht auch ohne Fleisch, wie diese Variante zeigt. FOTO: Busch, Franz-Heinrich sen. (bsen)

Der Salat - sehr sättigend, bei wenig Kalorien, wie Fiering-Willeboordse betont - ruft daher großes Interesse hervor. Stundenlanges Einweichen der Erbsen gehört zudem der Vergangenheit an. Im Kochstudio stehen Dosen, wobei es sich bei der Bio-Variante wirklich nur um eingeweichte Erbsen handelt. Der Hülsenfrucht ist nichts weiteres dazu gegeben worden. "Kichererbsen-Gerichte sind sehr lecker", bemerkt Teilnehmerin Ricarda Jahn, die genau wie Ursula Brüske-Walldorf schon mit diesen Hülsenfrüchten Suppen und Salate zubereitet hat.

Der Flammkuchen mit Pfeffermakrele ist im Handumdrehen gemacht. FOTO: Busch, Franz-Heinrich sen. (bsen)

Dann geht es los. Die Teams stellen sich zusammen und nach dem obligatorischen Händewaschen stehen alle, vertieft in die Rezepte, an den Kochinseln. "Ich habe mich vorher auch schon gesund ernährt. Muss aber sagen, dass ich bei ,Fit in den Frühling' viele gute Tipps bekommen habe, um die Ernährung weiter zu optimieren", sagt Kerstin Krauß, die sich zusammen mit Brüske-Walldorf an die Zubereitung der kalten Tomatensuppe mit geeisten Gurkenbällchen sowie die Frucht-Bowle macht. Die ist eine Variante ohne Alkohol und ein "tolles Getränk für die Terrasse im Sommer. Der Geschmack ist aufgrund der Früchte einmalig", bemerkt Fiering-Willeboordse. Dass Geschmack auch generell ohne Fettmengen erreicht werden kann, zeigen die Gerichte indes allemal. Gewürze und Kräuter sind die Zauberwörter für die Geschmacksnerven.

Die Kirchererbsen wurden von den Köchen teilweise zum ersten Mal zubereitet. FOTO: Busch, Franz-Heinrich sen. (bsen)

Ungewohnt ist auch die Kruste aus Mandelmus, die "Hildmanns Lasagne" auszeichnet. Das vegane Hauptgericht stammt von dem bekannten Kochbuchautor und "Veganpapst" Attila Hildmann. "Ich habe hier ganz neue Dinge kennengelernt, die ich beim Einkauf erst mal suchen musste. Quinoa, das weiß ich jetzt, steht bei den Biowaren", sagt Udo Schwichtenberg lachend.

Fruchtig und gesund: Die Frucht-Bowle mit Ananas, Zitrone, Limette und Melone. FOTO: Busch, Franz-Heinrich sen. (bsen)

Begeisterung löst auch die Powerquiche mit Hüttenkäse aus. Das Besondere hier: Der Teig wird aus Haferflocken und nicht mit Mehl gemacht. "Das schmeckt lecker, ist gesund, macht satt und hat nicht viele Kalorien", bringt es Fiering-Willeboordse auf den Punkt.

Die Schupfnudel-Pfanne kommt mit dem Dip besonders köstlich daher. FOTO: Busch, Franz-Heinrich sen. (bsen)
Quelle: RP
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