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Brüggen
Flanieren auf dem Altstadtfest

Brüggen: Flanieren auf dem Altstadtfest
Beim Altstadtfest in Brüggen gab es für die Besucher viel zu Schauen. Neu dabei war ein Spielestand. Auch kommen immer mehr Dienstleister, um sich zu präsentieren. FOTO: Busch Franz-Heinrich sen.
Brüggen. Zahlreiche Gäste nutzten das schöne Wetter, um durch die Burggemeinde zu bummeln. Die Veranstaltung der IG "Lebendiges Brüggen" lockte mit zahlreichen Angeboten. Nur ein Stand fehlte und wurde vermisst Von Paul Offermanns

Tolles Wetter lockte die Besucher zum Altstadtfest der Interessengemeinschaft (IG) "Lebendiges Brüggen". In der Straßengastronomie war kaum ein freier Platz zu bekommen. Die Besucher tranken, aßen und beobachteten die Leute beim Flanieren durch die Fußgängerzone. Tagsüber kamen die Schlenderer, die jeden Verkaufsstand in Augenschein nahmen. Am Abend trafen sich die Unterhaltungssuchenden, die Nachtschwärmer.

Wie in all den Jahren war Musik wieder Trumpf. So kam die Band Ober-gärig nach vielen Jahren wieder nach Brüggen zurück. Mit Musik aus den 1970er- und 1980er-Jahren lockte sie am Samstagabend Musikliebhaber an. Am Sonntag servierte dann die Rockband "the Shakers", Musik der 1960er-Jahre. Als sie loslegte, stand nebenan das Spielgerät "Breakdancer Nummer eins" kurzfristig still, das eigentlich ein echter Kirmesklassiker mit Treffpunktfunktion ist.

Ein kleiner Verkaufsstand fehlte allerdings beim Altstadtfest. Einer, den Nichtortskundige womöglich gar nicht erwartet hätten: "Ich vermisse den Sockenstand", sagte der Brüggener Helmuth Elsner. Seine Frau tröstete ihn: "Der ist bestimmt wieder zum Weihnachtsmarkt da." Beim "Tausendfüßler" hieß es, er wäre aus Krankheitsgründen nicht gekommen.

Zwischen den bereits vertrauten Ständen platzierten sich dieses Jahr gleich mehrere Energieversorger, eine große Krankenkasse sowie Händler mit Zubehör für Haus und Garten. "Die Dienstleister suchen die Öffentlichkeit", sagte Roland Gerhards, Pressesprecher der IG Lebendiges Brüggen. "Und dann müssen wir festhalten: Das Altstadtfest ist mit reduziertem Schaum. Es ist nicht mit dem Pfingstfest, das einen Tag länger geht, vergleichbar."

Neu war der Spiele-Stand von Bernd Müller im Burginnenhof. Sein Kollege und Spieleautor Harald Hüpkes erklärte und spielte gerade das Kartenspiel "Mimik". Familie Thomas schaute genau zu. "Wir haben uns animieren lassen", sagten die Kaldenkirchener und entschuldigte sich gleich: "Wir müssen uns jetzt konzentrieren."

Sportlich ging es besonders für die jüngeren Besucher beim Trampolin-Bungee zu. "Ich bin in die Wolken gesprungen", sagte die fünfjährige Brüggenerin Emily Houbertz, die mit ihr dreijährigen Schwester Leni immer wieder in die Höhe flog. "Bei jedem Brüggen-Fest ist das ein Muss", erläuterte Jessica Houbertz, die Mutter der beiden Mädchen. "Sie versprechen mir dann, die Sterne vom Himmel zu holen", ergänzt Oma Silvia Simons lachend.

Quelle: RP
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