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Viersen
"Frühlingserwachen" bei der CDU

Viersen: "Frühlingserwachen" bei der CDU
Sie sollen es für die CDU bei der Wahl im kommenden September richten: Dr. Andreas Coenen (links) und Dr. Paul Schrömbges(rechts) - hier begleitet von Viersens Ex-Bürgermeisterin Marina Hammes - beim "Frühlingserwachen" der CDU im Gartenbaubetrieb Bex. RP-Foto: Franz-Heinrich Busch FOTO: Busch, Franz-Heinrich sen. (bsen)
Viersen. Bei einem Talk in lockerer Runde: Die Christdemokraten stellten im Dülkener Gartenbaubetrieb Bex ihre beiden Kandidaten für die Viersener Bürgermeisterwahl sowie die Landratswahl vor und luden zu Gesprächen ein. Von Bianca Treffer

Sie sind beide verheiratet, haben Familie, lieben Musik, spielen Instrumente, machten ihr Abitur in Viersen, sehen in ihren Funktionen die Sozialen Netzwerke als etwas an, an dem man nicht vorbei kommt und den Kindergarten haben sie kurz oder gar nicht in Anspruch genommen. Bei einem Talk in lockerer Runde stellte die CDU jetzt ihre beiden Kandidaten für die Viersener Bürgermeisterwahl sowie die Landratswahl vor. Dabei stand weniger das Politische im Vordergrund, sondern jeweils der Mensch Dr. Paul Schrömbges bzw. Dr. Andreas Coenen. Ein persönliches Angebot am ungewöhnlichen Ort.

Unter dem Titel "Frühlingserwachen" hatte die CDU in den Dülkener Gartenbaubetrieb Bex eingeladen. "Heute gibt es die Chance, einmal zu sehen, wer ist das", so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Marc Peters, bevor Kreisgeschäftsführer Jacky Kampe die Moderation übernahm. Zahlreiche Besucher hatten sich an den Biertischgarnituren und Stehtischen im hellen Blumengewächshaus eingefunden.

So ungezwungen wie das Ambiente, präsentierte sich das gesamte "Frühlingserwachen", durch das Kampe locker und gekonnt - begleitet von einigen kleinen musikalischen Einlagen - moderierte. Herzliche Lacher als Coenens Mutter, Hildegard Coenen, verriet, dass ihr Sohn erst mit fünf Jahren in den Kindergarten gegangen ist, weil er früher nicht hin wollte oder Schrömbges berichtete, dass er gar keine Kita besucht, sondern mit den anderen Kindern auf der Straße gespielt habe. "Damals ging das noch", so sein Kommentar. Coenen berichtete von seiner Studienzeit, die ihn durch die zentrale Studienvergabestelle zunächst nach Trier führte. "Dort wollte ich gar nicht hin. Ich wäre viel lieber nach Köln gegangen", plauderte er aus dem Nähkästchen. Nach einem Auslandssemester in Salzburg ging es dann auch nach Köln.

Schrömbges, der in Bonn Deutsch, Geschichte und Sozialwissenschaften studierte, machte hingegen im Rahmen seines Studiums einen Abstecher in die USA. Der Dezernent der Stadt Viersen erzählte von seinen fünf erwachsenen Töchtern im Alter zwischen 21 und 30 Jahren, die "im Obergeschoss des Hauses im Rahmen der Pubertät eine Zickenzone hatten", wie er es lachend beschrieb, während der Kreisdirektor seine Leidenschaft für den Legobau kundtat. Mit seinem vierjährigen Sohn Leonard baut er gerne Häuser. Allerdings: "Ich muss aufpassen, dass ich Leonard mitspielen lasse", sagte Coenen mit einem Augenzwinkern. Sohn Ludwig, der gerade knapp ein Jahr alt ist, kann die beiden Baumeister allerdings noch nicht unterstützen.

Ob Dr. Schrömbges Kommentar "Watt mut das mut" bzw. Dr. Coenens "Man kommt als Kandidat nicht daran vorbei" zu Facebook und Co, die Leidenschaft für Bücher von beiden, die Tatsache, dass in beiden Haushalten die Fernseher so gut wie nie eingeschaltet sind - sowohl der Bürgermeister- als auch der Landratskandidat ließen die Besucher ein großes Stück hinter die persönliche Kulisse blicken.

Gut kam beim "Frühlingserwachen" auch die neue Visitenkarte von Paul Schrömbges mit dem Slogan "Mehr PS im Rathaus" an, die der Dezernent vorstellte und die anzeigen soll, dass bei den Christdemokraten der Wahlkampf Fahrt aufnimmt.

Quelle: RP
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