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Viersen
Gabionen für Viersener Bahnstrecken?

Viersen. Viersen/SChwalmtal (jon) Die Viersener SPD beantragte vor einigen Wochen im Bau- und Planungsausschuss, dass die Stadt an einem Pilotprojekt der Deutschen Bahn AG zum Lärmschutz durch Gabionen teilnimmt. Monika Ruff-Händelkes, Landtagsabgeordnete mit Schwerpunktthema Lärmschutz und stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt brachte den Antrag ein: „Bei Gabionen handelt es sich um mit Steinen gefüllte Drahtgitterkörbe, die in den Niederlanden bereits seit Jahren als Schallschutz unter anderem an Bahnstrecken aufgestellt werden.“ Als Reaktion darauf wurde die Politikerin nun von der Firma Betafence in Schwalmtal, dem führenden Hersteller solcher Lärmschutzelemente, zu einer Betriebsbesichtigung eingeladen.

Vertriebsleiter Günter Knab sowie Innendienstleiter Heinz Bongartz führten sie durch das Werk. Mit dabei Frank Günsel von der Firma Ebeco, der die technische Beratung bei der Planung und dem Aufbau der Lärmschutzwände durchführt. Die Experten zeigten die verschiedenen Arbeitsschritte der Herstellung ebenso wie die vielfältigen Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten.

Referenzprojekte gibt es bereits an einer Bahnstrecke in Neuss und einem Sportplatz in Düsseldorf. „Die Kommunen können hier nach der Erprobung durchaus selbst investieren“, meinte Monika Ruff-Händelkes nach dem Rundgang und zeigte sich hoffnungsvoll, dass Viersen am Pilotprojekt der Bahn teilnehmen kann. Allein in der Kreisstadt gibt es sieben mögliche Standorte an Bahnstrecken, die dafür in Frage kommen.

Quelle: RP
 
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