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Niederkrüchten
Gemeinde gestaltet Lindbruch alleine

Niederkrüchten. Die Förderrichtlinien der Bezirksregierung stehen noch nicht fest Von Jochen Smets

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Lindbruchs in Niederkrüchten werden in Kürze weitergehen. Nachdem der erste von drei Bauabschnitten im Jahr 2013 fertiggestellt worden war, hatte sich rund um den Weiher nichts mehr getan. Das lag daran, dass ein Förderprogramm der Bezirksregierung, über das die Gemeinde Zuschüsse für den ersten Teil der Neugestaltung bezogen hatte, ausgelaufen ist. Fördermittel für den zweiten und dritten Bauabschnitt sind längst beantragt, aber noch nicht bewilligt, weil das Land die Förderrichtlinien noch nicht festgelegt hat, wie die Verwaltung mitteilte. Darum will die Gemeinde das Projekt in leicht abgespeckter Form nun in Eigenregie und mit Eigenmitteln fortführen. 150.000 Euro sind dafür in den Haushalt eingestellt. Die Arbeiten soll der Bauhof erledigen. Dies beschloss der Bauausschuss.

Geplant ist, den alten Pflasterweg, der teilweise abgesackt und kaputt ist, durch eine wassergebundene Wegdecke zu ersetzen. Der Steg am südlichen Seeufer, der oft von Vandalismus-Attacken heimgesucht wurde, soll hergerichtet und mit einem stabilen Edelstahlgeländer und stabilen Bänken ausgestattet werden. Der Holzbohlenbelag des Stegs wird instandgesetzt. Ähnlich wie schon im ersten Bauabschnitt sollen weitere Teile des Ufers mit Wasserbausteinen befestigt werden. Auch die charakteristische Kopfweidenreihe am Wegrand soll wiederkehren. Der Versuch ist dreimal gescheitert, weil die Stecklinge immer wieder von Unbekannten herausgerissen oder umgeknickt wurden. Nun sollen robustere Jungpflanzen gesetzt werden.

Der Zugang zur Rathausstraße wird in einem späteren Schritt neu gestaltet. Dies könnte im Zuge der demnächst anstehenden Sanierung der Rathausstraße erfolgen.

Quelle: RP
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