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Niederkrüchten
Gemeinde investiert in ihre Gebäude

Niederkrüchten. Für gemeindliche Gebäude in Niederkrüchten gibt es ein Investitionspaket. Mit zunächst 285.000 Euro sollen Fassaden und Dächer saniert oder die Gebäudetechnik verbessert werden. Turnhalle, Schwimmbad, Kita und Schule profitieren Von Jochen Smets

Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket will die Gemeinde einen großen Teil ihrer Schulen, Turnhallen, Kindergärten und sonstigen kommunalen Gebäude energetisch und baulich zukunftsfest machen. Dazu steht eine hübsche Finanzspritze ins Haus: Aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Bundes stehen der Gemeinde Niederkrüchten 358.000 Euro zu, die bis Ende 2018 abgerufen werden können.

Die Mittel sind unter anderem für die energetische Verbesserung öffentlicher Gebäude vorgesehen. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt zehn Prozent der jeweiligen Auftragssumme. Hermann Derix vom Bauamt erläuterte die geplanten Schritte, die der Bauausschuss einstimmig beschloss.

Das Gesamtvolumen der zunächst geplanten Maßnahmen summiert sich auf 285.600 Euro. Die größten Einzelposten sind eine Fassadensanierung der kleinen Turnhalle in Niederkrüchten (55.000 Euro), eine Dachsanierung der Kita Brempt (30.000 Euro) und eine Dachsanierung des Bauhofs (75.000 Euro). Mit einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen an der Gebäudetechnik, die insgesamt 125.600 Euro ausmachen, werden zahlreiche weitere gemeindliche Immobilien ertüchtigt, darunter die Begegnungsstätte, das Bürgerhaus, das Hallenbad, das Rathaus, die beiden Grundschulen und weitere Kindergärten. Zu den geplanten Arbeiten gehören ein hydraulischer Abgleich von Heizungsanlagen, der Einbau von Hocheffizienzpumpen, Wärmedämmung, neue Regeltechnik für die Heizanlagen sowie die schrittweise Umstellung auf LED-Beleuchtung.

Den 125.600 Euro, die für dieses Teilpaket als Investition erforderlich sind, steht eine prognostizierte Einsparung von rund 37.000 Euro pro Jahr durch geringeren Energieverbrauch entgegen. Damit würde sich die Investition in knapp dreieinhalb Jahren amortisieren, rechnete die Verwaltung vor.

Darüber hinaus sind weitere Anschaffungen und Unterhaltungsmaßnahmen für kommunale Gebäude vorgesehen, die allerdings nicht über das Förderprogramm abgerechnet werden können. Dazu zählt unter anderem ein zweiter Streugutlagersilo mit 50 Kubikmeter Fassungsvermögen auf dem Gelände des Bauhofs. Er wird 25.000 Euro kosten und soll dazu dienen, bei starken Wintereinbrüchen einen ausreichenden Vorrat an Streusalz vorhalten zu können. Darüber hinaus sind Malerarbeiten an der Grundschule und der Realschule Niederkrüchten, der Kita in Overhetfeld sowie am Feuerwehrgerätehaus in Elmpt geplant. Das Kostenvolumen beträgt hier 40.500 Euro.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt beschloss der Bauausschuss zudem die Anschaffung eines Ersatzfahrzeugs, um den in die Jahre gekommenen Fuhrpark des Bauhofs aufzufrischen.

Quelle: RP
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