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Niederkrüchten
Gemeinden im Westkreis planen Schulentwicklung

Niederkrüchten. Die Gemeinde Niederkrüchten will die gemeinsame Schulentwicklungsplanung mit den Nachbargemeinden Brüggen und Schwalmtal fortschreiben. Dies beschlossen jetzt die Mitglieder im Schulausschuss.

Zuletzt wurde eine gemeinsame, im Westkreis abgestimmte Planung im Jahr 2013 angepackt. Angesichts der Herausforderungen, die sich aus der demografischen Entwicklung, der Inklusion und der steigenden Flüchtlingszahlen ergeben, hält Niederkrüchtens Bürgermeister Kalle Wassong eine gemeinsame Herangehensweise mit Brüggen und Schwalmtal für "zwingend erforderlich". Mit den Bürgermeister-Kollegen Frank Gellen (Brüggen) und Michael Pesch (Schwalmtal) hat Wassong bereits erste Gespräche geführt und "auf allen Seiten eine große Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit" registriert. In Niederkrüchten ist die Realschule die einzige weiterführende Schulform vor Ort. In Brüggen können sich Eltern nach der vierten Klasse für die Gesamtschule entscheiden: Die Jahrgänge fünf bis acht lernen in Bracht, die älteren in Brüggen. In Schwalmtal gibt es mit der Europaschule (Hauptschule), der Janusz-Korczak-Realschule, dem Gymnasium St. Wolfhelm und dem Förderzentrum West ein bereites Angebot.

Für die in den vergangenen Jahren nicht immer konfliktfreie Debatte zwischen den drei Gemeinden um gemeinsame Wege in der Schulentwicklung klingt das nach positiven Signalen. Gemeinsames Ziel sei es, in allen drei Gemeinden eine weiterführende Schulform sicherzustellen, sagte Wassong.

(jos)
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