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Viersen
Geschäftsideen im "Gewächshaus"

Viersen. Ins Gewächshaus für Jungunternehmer luden die angesiedelten Firmen zum "Tag der offenen Tür" ein. Neben Bürgermeisterin Anemüller nutzten vor allem Kunden, Nachbarn und Freunde das Angebot. Von Kai Aussen

Die Resonanz war gut, könnte aber noch besser werden. So lautet das Fazit der Jungunternehmen auf den ersten Versuch, die Türen des Gewächshauses für die gesamte Bürger- und Unternehmerschaft in Viersen zu öffnen. Vorträge, Kaffee, Kuchen und Kunstausstellungen boten ein Rahmenprogramm, das dazu einlud, die einzelnen Büros und ihre Mieter persönlich kennenzulernen. Von außen setzte sich das Alte Gymnasium getreu dem Motto des Tages "Herbstleuchten" mit einer stimmungsvollen Lichtinstallation in Szene. Aber auch von innen hatte sich das Gewächshaus für seine Besucher herausgeputzt: Hier sorgte unter anderem eine neue Bepflanzung und herbstliche Dekoration für Eindruck.

Die offizielle Begrüßung zum Tag der offenen Tür fand unter Anwesenheit von Mitarbeitern der Wirtschaftsförderung bereits morgens um 11 Uhr statt. Ab 13 Uhr ging es dann los mit den halbstündigen Vorträgen. Besonders gut besucht war das Seminar "Abschalten" - Kommunikation im digitalen Wandel" des Unternehmens XPAD Experience + Adventure. "Wir sind sehr zufrieden mit diesem Tag, es war eine tolle Veranstaltung und der passende Auftakt dazu, das Gewächshaus auch als Ort, an dem Menschen Netzwerken können zu etablieren", so Katrin Kraft die XPAD gemeinsam mit Sara Bäckler betreibt.

Auch Thomas Knops, Inhaber von Oma's Liebling und ebenfalls Mieter im Gewächshaus, ist sowohl mit dem Besuch seines Seminars zum neuen Pflegestärkungsgesetz 2016 als auch mit der Zahl der Menschen, die in seinem Büro vorbeischauten, zufrieden. Die Möglichkeit dank einer kleinen Ausstellung von Pflegehilfsmitteln, beispielsweise einer besonderen Matratze, sich dem Thema Hilfe beim Älterwerden anzunähern, wurde auch von Menschen aus der Nachbarschaft genutzt.

Viel Zeit brachte auch die neue Viersener Bürgermeisterin Sabine Anemüller mit. Sie ließ sich von der für das Haus zuständigen Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung Monika Freund durch alle Räumlichkeiten führen und zeigte sich angesichts der Vielfalt der Geschäftsideen begeistert. Wer am Tag der offenen Tür keine Zeit hatte, kann in den nächsten Tagen noch einmal in aller Ruhe vorbeischauen. Die Bilder und Fotos der Viersener Künstler, die mit ihren Werken einen zusätzlichen Anreiz boten, das Haus zu besuchen, bleiben noch eine Weile hängen. Die Einnahmen des Tages werden nun gezählt und gehen dann als Spenden an die action medeor e.V.

Quelle: RP
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